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Lübeck Jetzt sind es schon sechs: Neue Papier-Graffiti entdeckt
Lokales Lübeck Jetzt sind es schon sechs: Neue Papier-Graffiti entdeckt
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09:18 02.12.2015
Der Mann aus „Heimkehr von der Arbeit“ klebt in der Fischergrube.
Innenstadt
 
Klicken Sie hier, um alle Papier-Graffiti des mysteriösen Künstlers in der Lübecker Altstadt zu sehen!

Damit sind es jetzt schon sechs Papier-Graffiti. Und wieder stammen sie von Originalen im Behnhaus Drägerhaus ab. „Besucher fragen uns schon, wo sie die Bilder bei uns finden“, sagt Museumsleiter Alexander Bastek. Die jetzigen Papier-Motive zeigen das „Kind im Spielzimmer“, gemalt 1901 von Heinrich Eduard Linde-Walther. Der Mann ist ein Ausschnitt des Bildes „Heimkehr von der Arbeit“ (1831) von Friedrich Wasmann. Den Hund malte ein unbekannter Lübecker Künstler um 1785 im Bildnis der Maria Balemann, geborene Tesdorpf.

Auf dieser Karte können Sie die genauen Positionen der Papier-Graffiti sehen

Die Streetart-Form wird Outing genannt. Anstatt mit Farbe Graffiti zu sprühen, werden auf Papier gedruckte Varianten auf Mauern geklebt. „Irgendwie habe ich klischeehaft eine kleine Aktionsgruppe vor Augen“, sagt Behnhaus- Chef Bastek. Zusätzlich zu den jetzt entdeckten Bildern kleben der „Schuhflicker von Kairo“ in der Kanalstraße am Werkhof, ein weiterer Teil der „Heimkehr“ an einer Mauer von St. Petri in der Großen Petersgrube und „Elisabeth von Bockelberg“ zwischen Beckergrube und Wehdehof (die LN berichteten).

Die Polizei hat weiterhin keine Spur vom Urheber. „Wir gehen immer noch dem Anfangsverdacht der Sachbeschädigung nach“, sagt Behördensprecher Stefan Muhtz. Allerdings: Keiner habe bislang Anzeige erstattet. Museumsleiter Alexander Bastek ist das recht, er mag die Werke. Sie holen die Kunst „raus aus dem Museum“.

pah

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