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Lübeck Junges Familienfest für eine 125-Jährige
Lokales Lübeck Junges Familienfest für eine 125-Jährige
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20:14 09.07.2016
Stets gut aufgestellt: Der XXL-Kicker war gerade bei den größeren Kindern sehr beliebt. Ob Jungs oder Mädchen, alle hatten gestern Spaß am Fußballspiel mit den riesigen Stangen. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Es galt, eine altehrwürdige „Dame“ zu feiern, die immerhin 125 Jahre zählt: die IG Metall. Die Atmosphäre auf dem Rasen vor dem Gewerkschaftshaus am Holstentorplatz war jedoch eher familiär, gerade für die vielen jungen Gäste gab es jede Menge zu erleben.

Während die Erwachsenen bei Bratwürsten, Cevapcici, selbstgebackenem Kuchen und allerlei Getränken beisammensaßen und plauschten oder der Live-Musik der Hamburger Band Gutzeit lauschten, hatten die Lütten die Wahl, sich hübsch schminken zu lassen oder/und sich von Oliver Rogalla (auch bekannt als Zauberer Roger) eine Luftballon-Figur basteln zu lassen. Besonders beliebt bei den Jungen, so Rogalla, seien Schwerter, bei den Mädchen Kronen und Blumen.

Wer sich mehr bewegen wollte, konnte die Hüpfburg entern, die Torwand löchern oder aber beim XXL-Kicker an Stangen die Europameisterschaft noch einmal nachspielen. Aufgeschnappt am Rande des Spielfeldes: „Nun schweini hier mal nicht so rum!“, sagte ein junger Kicker zu einem anderen, der soeben den Ball mit der Hand berührt hatte.

Das bunte Treiben erlebte nur einen erfrischend kurzen offiziellen Teil: Bürgermeister Bernd Saxe und Daniel Friedrich von der IG Metall Lübeck Wismar erinnerten an die Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung der IG Metall und der Gewerkschaften allgemein. 125 Jahre, so Saxe, seien ein stolzes Jubiläum. „Die IG Metall hat eine bewegte Geschichte. Gewerkschafter gingen ins Gefängnis, wurden verfolgt.“ Deshalb sei das Jubiläum Anlass, einmal Danke zu sagen, „denn die Gewerkschaften haben Anteil am Aufbau unserer heutigen Gesellschaft“. Friedrich dankte für das ehrenamtliche Engagement der Gewerkschafter und ihrer Familien, ohne die auch das gestrige Fest nicht möglich gewesen wäre. Seine Überzeugung: „Ohne Gewerkschaften wäre unsere Gesellschaft ärmer.“

sr

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