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Lübeck Kailine: CDU bezichtigt Saxe der Lüge
Lokales Lübeck Kailine: CDU bezichtigt Saxe der Lüge
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13:42 17.09.2013
CDU-Fraktionsvize Lars Rottloff greift Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) an. Quelle: hfr
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Lübeck

„Ja, Herr Saxe, Sie haben das politische Ehrenamt und die Öffentlichkeit angelogen“, klagt CDU- Fraktionsvize Lars Rottloff an. Der Bürgermeister hatte vor einer Woche im Hauptausschuss erklärt, dass ein Investor eine 40-Millionen-Euro-Investition gestoppt habe, weil ihm die politische Situation in Lübeck angesichts der Kailine-Entscheidung der Bürgerschaft zu unsicher geworden ist. Er wollte Wohnungen, Geschäfte und ein Parkhaus auf dem Travag-Gelände in Travemünde errichten.Der Hintergrund: Die CDU hatte mit Grünen und Linken das Kailine-Projekt kurz vor Abschluss eines Kaufvertrages gekippt. Saxe hatte immer wieder davor gewarnt, dass dies Investoren aus Lübeck vergraulen werde.

„Wir haben es ja bereits geahnt, dass die Investition in Travemünde keineswegs abgesagt wurde“, kontert jetzt Rottloff. „Nicht wegen Kailine, nicht wegen der Bürgerschaft, sondern überhaupt nicht.“ Das habe Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) im Bauausschuss erklärt. Rottloff: Die Behauptung des Bürgermeisters stelle sich damit in eine Reihe "unwahrer Behauptungen aus der Lübecker SPD in den letzten Monaten, mit denen Druck auf die politischen Mitbewerber aufgebaut werden sollte“.

Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) hingegen sagt: „Der Investor hat den Notartermin abgesagt.“ Die Stadt habe danach mit dem Hamburger Unternehmer Kontakt gehalten, „um zu retten, was zu retten ist“. Die Aussage von Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) gestern im Bauausschuss klingt etwas anders: „Die Verhandlungen mit dem Investor laufen noch und wurden nicht aufgekündigt.“ Es habe sich um einen „zeitlichen Aufschub gehandelt“, damit der Investor zunächst Baurecht für sein Vorhaben auf der Fläche bekommt, bevor er sie kauft.

Mehr dazu lesen Sie morgen in den Lübecker Nachrichten und auf LN Online.

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