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Lübeck Kampf um einen gerechten Handel
Lokales Lübeck Kampf um einen gerechten Handel
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22:16 18.09.2013
Für eine faire Bezahlung der Kakaobauern: Umweltminister Robert Habeck (Grüne). Quelle: Foto: Lutz Roeßler

Es geht um die gerechte Bezahlung von Bauern und Feldarbeitern in der Dritten Welt, um die Stärkung von Menschenrechten und die Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit: Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck wollte gestern während der „Fairen Woche“ in Lübeck ein Zeichen setzen. Im Weltladen in der Hüxstraße unterstützte er per Unterschrift eine Petition, die eine „faire Bezahlung von Kakaobauern“ fordert. In Westafrika müssen Kakaobauern mit einem Tageslohn von weniger als 1,25 Dollar auskommen.

Vor seiner Stippvisite im Weltladen hatte der Umweltminister der Landes-Grünen gemeinsam mit dem Lübecker Bundestagskandidaten der Grünen, Spiridon Aslanidis, die Bio-Genossenschaft Landwege in der Kanalstraße besucht und sich über deren Arbeit informiert.

Habeck hält es für dringend erforderlich, „die Maßnahmen für fairen Handel auszuweiten“. In der Bevölkerung müsse ein Bewusstsein für den gerechten Handel geweckt werden. Auch die öffentliche Hand müsse dabei in die Pflicht genommen werden. „Vorbildlich“ nannte es Habeck, dass sich Lübeck an der Initiative „Fairtrade-City“ beteilige.

Im Rahmen der „Fairen Woche“ lädt der Weltladen in der Hüxstraße 83-85 zu drei Veranstaltungen ein. Morgen berichten ab 19 Uhr zwei Produzenten der philippinischen Organisation Panay Fair Trade Center über ihre Kooperative, die Kleinproduzenten beim biologischen Anbau von Zucker, Ingwer und Bananen unterstützt. Am Freitag, 27. September, kann man im Weltladen von 10 bis 18 Uhr kostenlos fair gehandelten Kaffee probieren. Am Sonnabend, 28. September, findet von 16.30 bis 18 Uhr die Info-Veranstaltung „Fairer Handel — kurz und knackig“ statt.

Im Rahmen der Fairen Woche liest Kirsten Boie im Jugendliteraturhaus in der Fleischhauerstraße 71 heute von 16.30 bis 17.30 Uhr aus ihrem neuen Buch über die Aids-Waisen in Afrika.

Morgen und am Sonnabend, 21. September, kann man in der Kaffeerösterei in der Königstraße 106 von 15 bis 15.30 Uhr beobachten, wie frischer Kaffee entsteht. In der Verbraucherzentrale, Fleischhauerstraße 45, gibt es morgen von 9 bis 13 Uhr einen Informations- und Probierstand mit fair gehandelten Produkten.

tt

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