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Lübeck Kandidaten, Zahlen, Party: Die wichtigsten Infos zur Wahl
Lokales Lübeck Kandidaten, Zahlen, Party: Die wichtigsten Infos zur Wahl
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13:15 22.09.2013
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Lübeck

Wahlbeteiligung: So viele Briefwähler wie noch nie bei der Bundestagswahl gibt es dieses Mal. 25 184 Lübecker haben bereits ihre Stimme abgegeben. Bei der Bundestagswahl 2009 waren es nur 23 073 Briefwähler. „Ein nie da gewesenes Ergebnis“, sagt Bürgermeister Bernd Saxe (SPD), der als Kreiswahlleiter fungiert. „Ich hoffe, dass wir eine Trendwende erleben hin zu einem generellen Anstieg bei allen Wahlen.“ Denn die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahrzehnten: Waren es bei der Bundestagswahl 1972 noch 90,3 Prozent, gingen 2005 nur 73,7 Prozent zur Wahl, 2009 waren es 69,1 Prozent.

Wahllokale: 125 Wahllokale gibt es in Lübeck. Sie sind geöffnet von 8 bis 18 Uhr. Wer ins Wahlbüro geht, muss einfach seinen Personalausweis mitbringen oder das Wahlbenachrichtigungsschreiben (Achtung: Diesmal wurden keine Wahlbenachrichtigungskarten verschickt!). Darauf ist notiert, in welches Wahllokal man gehen muss. Der Wahlkreis 11 umfasst neben der Hansestadt noch die elf Gemeinden des Amtes Berkenthin sowie 16 Gemeinden des Amtes Sandesneben/Nusse.

Zwei Stimmen: Die Lübecker können zwei Stimmen abgeben. Mit der Erststimme wählen sie einen Direktkandidaten. Wer die meisten Stimmen bekommt, zieht in den Bundestag ein, unabhängig davon, welchen Listenplatz er innerhalb seiner Partei innehat.

Er vertritt Lübeck dann in Berlin. Mit der Zweitstimme wird die Partei gewählt. Dieses Kreuz entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag. Nach dem prozentualen Ergebnis der Zweitstimmen werden von den 598 Sitzen im Bundestag 22 Sitze für Schleswig-Holstein verteilt. Dabei kommen die Listenkandidaten der Parteien zum Zug.

Diese Parteien und Kandidaten treten an: Es stehen neun Direktkandidaten auf dem Wahlzettel: Alexandra Dinges-Dierig (CDU), Gabriele Hiller-Ohm (SPD), Gerrit Koch (FDP), Spiridon Aslanidis (Grüne), Jens Schulz (Linke), Moritz von Allwörden (Piraten), Kai Otzen (NPD), Christoph Elfenkämper (AfD) und Thomas Misch (Freie Wähler). Dinges-Dierig und Hiller-Ohm werden die größten Chancen auf den direkten Einzug in den Bundestag eingeräumt. Für die Zweitstimme können die Lübecker zwischen zwölf Parteien wählen: CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten, Rentner, NPD, MLPD, AfD, Freie Wähler und Tierschutzpartei.

Wahlparty im Rathaus: Heute um 18 Uhr gibt es die erste Hochrechnung — live in der Großen Börse im Rathaus. Auf einer Leinwand wird das ARD-Programm laufen, anschließend werden die Schüler der Thomas-Mann-Schule von ihrer Umfrage in Lübeck berichten. Um 18.40 Uhr wird mit den ersten lübschen Ergebnissen zu rechnen sein — um 22.30 Uhr steht aller Voraussicht nach das Lübecker Ergebnis fest. Traditionell treffen sich die Parteien im Ratskeller, um das Ergebnis zu bewerten, zu erklären und zu feiern. Wer nicht vor Ort sein kann, kann sich über die Wahl-App der Stadt informieren. Es gibt sie kostenlos zum Laden auf das Smartphone unter Wahlportal.

Wahl in den LN: Die Lübecker Nachrichten berichten ausführlich über die Wahl. LN-Online bietet für den Wahltag einen besonderen Service an — mit Live-Ticker, Stimmen und Ergebnissen unter www.ln-online.de/bundestagswahl. Und am Montag, 23. September, gibt es eine LN-Sonderausgabe. jvz

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