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Lübeck Koberg: Entscheidung am Donnerstag
Lokales Lübeck Koberg: Entscheidung am Donnerstag
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15:36 27.04.2016
Quelle: Wolfgang Maxwitat

Die Possehl-Stiftung hat jetzt angeboten die Mehrkosten für die Pflastersteine zu übernehmen – wenn die Stadt das will und einen Antrag auf Förderung stellt. Das sind gut 200 000 bis 240 000 Euro extra. Das Verlegen von geschnittenen Pflastersteinen schlägt mit 700 000 Euro zu Buche. Die Stiftung hat sogar Geld bis 750 000 Euro in Aussicht gestellt. „Bezahlt die Stiftung auch die höheren Instandhaltungskosten für Kopfsteinpflaster?“, will CDU-Fraktionschef  Andreas Zander im Hauptausschuss wissen. Beim Asphalt liegen diese Kosten bei 1,30 Euro pro Quadratmeter, für geschnittenes Pflaster sind das  1,63 Euro pro Quadratmeter. Bürgermeister Bernd  Saxe SPD) soll diese Frage bis zur Bürgerschaft klären. 

Unterdessen haben auch Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) und Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) bekannt, dass ihnen Kopfsteinpflaster  für die Straße Koberg besser gefällt. Allerdings: Dort rollen täglich  6500 Autos entlang, davon 900 Busse. Zudem werden  elf Buslinien darüber geführt. Angesichts dieser Nutzung, lässt das bautechnische Regelwerk kein Kopfsteinpflaster zu. Wenn eine Firma es dennoch verlegt, übernimmt sie keine Gewährleistung, erklärt Bereichsleiter Verkehr, Stefan Klotz.  

jvz

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