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Lübeck Kobergsanierung: Nichts geht mehr in der Altstadt
Lokales Lübeck Kobergsanierung: Nichts geht mehr in der Altstadt
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23:22 23.07.2016
Wegen der Straßenbauarbeiten wird der Koberg gesperrt, damit gibt es keinen Weg mehr durch die Innenstadt. Quelle: Felix König

 „Die Arbeiten bedeuten ganz sicher verkehrliche Beeinträchtigungen in und um die Altstadt herum“, erklärt Stefan Klotz, Bereichsleiter Verkehr. Sowohl für die Autofahrer wird es eng, als auch für die Busse. „Wir haben die bestmöglichen Umleitungen gefunden“, sagt Stadtverkehr-Sprecherin Gerlinde Zielke. Betroffen sind täglich 6500 Autos, 1250 Radfahrer sowie 7000 Fahrgäste in 400 bis 650 Bussen des Stadtverkehrs. Für Fußgänger gibt es keine Einschränkungen. Denn die Gehwege sind nicht betroffen, heißt es von der Stadt.

Die erste Phase startet am Montag und dauert voraussichtlich bis zum Sonntag, 14.August. In dieser Zeit wird der Abschnitt von der Fischergrube bis zur Königstraße voll gesperrt. Damit gibt es keine Durchfahrt durch die Altstadt. Die Autofahrer können nicht mehr durch die Beckergrube, Breite Straße und entlang des Kobergs in die Große Burgstraße und zum Gustav-Radbruch-Platz fahren. Wer in die Beckergrube fährt, muss in den Schüsselbuden abbiegen. Auch gibt es voraussichtlich keine Durchfahrt durch die Engels- und Fischergrube zur Breiten Straße. Die Einbahnstraße Koberg nördlich des Platzes wird geändert, so dass Anwohner durch die Kleine Burgstraße links auf den Koberg und links in die Große Burgstraße abbiegen müssen. Befahren werden kann die Königstraße, am Heiligen-Geist-Hospital vorbei bis in die Große Burgstraße.

Die Baustelle am Koberg bedeutet für die Busse große Umwege. In der ersten Bauphase müssen täglich 413 Busse eine andere Route nehmen. Los geht es am Montag um 7 Uhr. Die Linien 4,10, 11, 12, 21, 30, 31, 32, 39 und 40 in Richtung Zob fahren dann über Untertrave, Beckergrube und Schüsselbuden – und nicht mehr über Große Burgstraße und Koberg. Unverändert bleibt die Route der Busse, die durch die Königstraße in Richtung Gustav-Radbruch-Platz fahren.

Phase Nummer zwei beginnt voraussichtlich am Montag, 15. August – und endet am Montag, 18. September. Dann wandert die Baustelle zum Heiligen-Geist-Hospital. Gesperrt wird der Koberg von der Königstraße bis zur Großen Burgstraße in Höhe des Discounters „Penny“. Damit gibt es aber weiterhin keine Durchfahrt durch die Altstadt. Wer durch die Beckergrube fährt wird weiterhin in die Schüsselbuden abbiegen müssen. Durch die Engels- und Fischergrube dürfte es indes wieder freie Fahrt geben. Neu: In Bauphase zwei gibt es keine Durchfahrt durch die Königstraße. Die Einbahnstraßenregel wird für die Dr.-Julius-Leber-Straße und die Glockengießerstraße umgedreht. Über diese beiden Straßen sowie über die Hüxstraße können Anwohner zu ihren Wohnungen gelangen und aus der Altstadt fahren. Die Bauverwaltung will dazu im August Informationen herausgeben.

Klar ist, dass auch die Busse anders fahren – allerdings nicht über einen ganz so langen Zeitraum wie die Bauarbeiten dauern. Von Montag, 15. August, bis voraussichtlich Montag, 12. September, können sie nun auch nicht mehr durch die Königstraße. Betroffen sind daher täglich noch mehr Busse – insgesamt 644. Zu den bereits umgeleiteten Linien in Richtung Zob kommen auch die Linien in der Gegenrichtung hinzu. Die Linien 4, 10, 11, 21, 31, 32 und 39 in Richtung Gustav-Radbruch-Platz müssen eine andere Route nehmen. Sie fahren über Wahmstraße, Krähenstraße, Falkenstraße zum Gustav-Radbruch-Platz. Damit die Fahrgäste von dort zum Koberg gelangen, setzt der Stadtverkehr einen Shuttle-Bus ein. Vom Gustav-Radbruch-Platz fährt er in die Große Burgstraße, wendet vor „Penny“ und fährt zurück. Er ist täglich von 9 bis 18 Uhr im Einsatz – im 20-Minuten-Takt. Der Bus bietet 30 Fahrgästen Platz. Zielke: „In der zweiten Bauphase müssen unsere Fahrgäste leider längere Fußwege in Kauf nehmen.“

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