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Lübeck Konfirmation: Viel mehr als beten, lernen und singen
Lokales Lübeck Konfirmation: Viel mehr als beten, lernen und singen
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22:31 15.02.2016
Pastor Robert Pfeifer, Beauftragter für Konfirmandenarbeit. Quelle: Neelsen
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Lübeck

Für rund 2000 junge Lübecker stellt sich in diesem Jahr die Frage: Möchte ich zum Konfirmandenunterricht, und was habe ich überhaupt davon? Eine Antwort — zumindest auf die Teilfrage — bietet wieder die zentrale Informations- und Anmeldewoche des Kirchenkreises. Von Montag, 22. Februar, bis Freitag, 26. Februar, können sich Eltern in ihrer Gemeinde informieren und ihr Kind anmelden.

Die Teilnahme am Unterricht ist grundsätzlich kostenlos: konfirmiert werden kann jeder, der getauft ist. Und die Taufe hängt nicht vom Alter ab. „Wir haben in Lübeck eine große Vielfalt in der Konfirmandenarbeit“, sagt Pröpstin Petra Kallies und lädt ein, diese Lebensphase ganz bewusst im Konfirmandenunterricht zu verbringen.

Die Vorbereitungskurse zum Sakrament der Konfirmation haben sich stark gewandelt. „Es gibt keine öffentlichen Prüfungen mehr, der Unterricht kann nur ein Jahr dauern. Und ganz besonders: Wir haben viele Zeitmodelle“, erklärt Kallies. „Wir haben Wochenendkurse, wir haben Termine einmal im Monat, 14-tägliche Kurse und weiterhin die traditionellen wöchentlichen Kurse.“ Außerdem muss der Konfirmandenunterricht nicht in der eigenen Gemeinde stattfinden. Wenn ein anderer Tag besser passt oder man lieber mit den Freunden gehen möchte, können die Teenager den Unterricht dort besuchen, wo sie möchten.

Mitunter geht es auch sportlich zu — wie beim Nordkirchen-Konfi- Cup. Für die diesjährige Finalrunde, die in Lübeck am 5. März über die Bühne gehen soll, konnte sich bereits das Team Krummesse qualifizieren. „Hier geht es in erster Linie um das Gewinnen, nicht um das Siegen“, sagt Pastor Robert Pfeifer, Beauftragter für Konfirmandenarbeit des Kirchenkreises. So sei es auch im Konfirmandenunterricht: sich mit der Bibel auseinandersetzen, Fragen stellen und Antworten suchen. „Am Ende sind die Konfirmanden reicher, denn sie haben Erfahrungen mit ihrem Glauben gemacht und Freunde gewonnen“, stellt Pfeifer fest.

LN

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