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Lübeck Krankheitstage in Lübeck angestiegen
Lokales Lübeck Krankheitstage in Lübeck angestiegen
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22:18 10.08.2016
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Lübeck

Mit durchschnittlich 16,9 Fehltagen waren die Arbeitnehmer in Lübeck im vergangenen Jahr häufiger krankgeschrieben, als 2014. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) in Schleswig-Holstein hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zu den Nachbarn in den Kreisen Ostholstein (18,1 Fehltage) und Herzogtum Lauenburg (18,2 Fehltage) waren die Lübecker Arbeitnehmer aber vergleichsweise wenig krankgeschrieben, betonte die Krankenkasse. Der Fehltagewert von 16,9 liege genau im Bereich des Landesdurchschnitts.

Doch auch wenn Lübeck im Vergleich ganz gut abschneidet, sollte der Wert durchaus kritisch betrachtet werden, meint Dr. Johann Brunkhorst, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein.

Schließlich seien die Krankheitstage 2015 im Vergleich zu 2014 um 0,3 Tage angestiegen. Zu den Hauptursachen für eine Arbeitsunfähigkeit zählten im vergangenen Jahr Erkrankungen des Muskel- Skelett-Systems, psychische Probleme und akute Infekte der oberen Atemwege.

Die Zunahme der Krankheitstage beobachtet die TK nach eigener Aussage in fast allen Regionen Schleswig-Holsteins. Nur Neumünster und Flensburg konnten einen leichten Rückgang verzeichnen.

„Betriebliches Gesundheitsmanagement wird mit Blick auf die steigenden Krankheitstage zunehmend wichtiger“, sagte Brunkhorst angesichts dieser Entwicklung und nannte die Gründe für den erhöhten Krankenstand: „Die Anforderungen im Berufsalltag steigen stetig. Die Digitalisierung bringt zwar viel Erleichterung mit sich, gleichzeitig bekommen die Mitarbeiter aber immer mehr neue Aufgaben. Das belastet viele Menschen, genauso wie die zunehmend schwieriger werdende Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Unternehmen sollten daher nach Überzeugung der Techniker Krankenkasse die Gesundheit ihre Mitarbeiter aktiv fördern. Dabei gehe es um viel mehr als um ergonomische Arbeitsplätze. Es gehe um gute Arbeitsstrukturen und darum, die Beschäftigten verstärkt in die Arbeitprozesse einzubeziehen; vor allem aber gehe es um Wertschätzung.

LN

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