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Lübeck Dreister Metalldiebstahl bei Arbeitsagentur
Lokales Lübeck Dreister Metalldiebstahl bei Arbeitsagentur
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17:54 28.08.2018
Weil die letzten Stücke Kupferrohr entfernt wurden, ersetzen Kunststoff-Provisorien den Abfluss Quelle: Holger Kröger
St. Jürgen

Erneuter Kupfer-Diebstahl bei der Agentur für Arbeit: Nachdem vor zwei Jahren schon mehrere sogenannte Standrohre von bislang unbekannten Tätern abgebaut worden waren, wurden nun elf der wertvollen Rohre abmontiert – samt Sicherung aus dem ebenfalls teuren Material Nirosta.

Es muss am Wochenende 11. und 12. August gewesen sein. Entdeckt wurde der Diebstahl jedenfalls am Montag, 13. August: Unbekannte hatten elf der insgesamt 25 Standrohre aus Kupfer abgebaut. Besonders dreist: Zuvor mussten sie auch die Schutzgitter aus Nirosta, die nach dem Vorfall vor zwei Jahren angebracht worden waren, entfernen. Und das – zumindest theoretisch – vor den Augen der benachbarten Polizei. Bei der erstattete die Agentur für Arbeit übrigens Anzeige. Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach bestätigt, ein entsprechender Sachverhalt sei registriert worden. Den Schaden setzt er „im unteren vierstelligen Bereich“ an. In dem Fall werde nun ermittelt.

Olga Nommensen, Sprecherin der Agentur für Arbeit: „Der erneute Diebstahl ist sehr ärgerlich. Zurzeit sind die Rohre provisorisch abgedichtet.“ Kunststoffrohre leiten das Wasser an den Kellerschächten vorbei Richtung Rasen.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren wurden Kupferrohre von der Fassade der Lübecker Agentur für Arbeit abmontiert. Besonders dreist: Dieses Mal nahmen die Diebe auch die Schutzgitter mit

Inzwischen seien Fachleute beauftragt, nach Alternativen zu den teuren Kupferrohren zu suchen. Aber: „Da an den Rohren auch ein Blitzschutz installiert ist, kann leider nicht jedes Material eingesetzt werden“, erklärt Nicole Westphal aus dem Regionalen Infrastrukturmanagement der Agentur für Arbeit.

Der Diebstahl von Kupfer und Nirosta von den Außenfassaden der Agentur für Arbeit ist wahrlich kein Einzelfall: Laut Gerlach wurden seit Anfang des Jahres im Bereich Lübeck insgesamt 54 Buntmetall-Diebstähle angezeigt. Wobei man nicht wisse, wie hoch die Dunkelziffer sei.

Sabine Risch

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