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Lübeck Kurioser Doppeleinsatz für die Feuerwehr
Lokales Lübeck Kurioser Doppeleinsatz für die Feuerwehr
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20:21 31.08.2013
2.01 Uhr, Einsatz in der Schmiedestraße: Auf dem Dach sitzt ein mutmaßlicher Einbrecher. Quelle: Fotos: Kröger

Zwei ungewöhnliche Fälle haben Lübecks Retter in der Nacht zu Sonnabend kurz hintereinander auf Trab gehalten: Zunächst ging um 1.27 Uhr bei der Polizei der Anruf ein, dass an der Tür eines Mehrfamilienhauses in der Schmiedestraße an der Ecke zum Kohlmarkt verdächtige Geräusche und Personen wahrgenommen worden sind. Unter anderem von knallenden Scheiben berichteten Anwohner. Die Polizei, die mit insgesamt fünf Streifenwagen zum Tatort anrückte, nahm daraufhin vor Ort eine Person fest. Zusätzlich wurde eine verdächtige Person auf dem etwa sechs Meter hohen Vordach gesichtet.

Der Mann konnte offenbar nicht selbst wieder herunterklettern.

Die Polizei alarmierte daraufhin um 2.01 Uhr die Feuerwehr, die zusätzlich mit einem Rettungswagen anrückte. Die Feuerwehr setzte vor Ort auch vorsichtshalber ein Sprungtuch ein, konnte den Mann aber um 2.27 Uhr über die Drehleiter retten. Die Identität der mutmaßlichen Einbrecher wurde festgestellt; gegen sie wird nun ermittelt. Der gesamte Einsatz dauerte noch bis 4.29 Uhr.

Besonders stressig war die Nachtschicht für die Feuerwehr: Wenige Minuten nach dem Einsatz in der Schmiedestraße musste sie noch einmal in die Innenstadt ausrücken: Auch in der Engelsgrube hatte sich um 2.12 Uhr ein Mann auf ein etwa sechs bis acht Meter hohes Hausdach verirrt. Anwohner alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Angeblich soll die Person sich zwischen zwei Altstadthäusern verklemmt haben. Auch hier konnte die Feuerwehr den Mann über eine Drehleiter retten. Bei diesem Vorfall stellte die Polizei im Gegensatz zum Einsatz in der Schmiedestraße keinen kriminellen Hintergrund fest;

die Person wurde anschließend lediglich vom Rettungsdienst behandelt.

Diese zwei Einsätze binnen kürzester Zeit hätten die Feuerwehr aufgrund des hohen Materialaufwandes fast in Schwierigkeiten gebracht. „Aber es hat zum Glück noch alles gepasst“, teilte der Einsatzleiter der Feuerwehr mit.

lsc

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