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20:26 07.09.2016
Feiern das 25-Jährige der Passat-Stiftung: Ingo Petersen (v. l.), Kathrin Weiher, Holger Bull und Frank Schumacher. Quelle: Rüdiger Jacob

Es ist die Erfolgsgeschichte eines Schiffes – und Initiator und „Vater dieser Geschichte“ ist Ingo Petersen: Den Stiftungsvorsteher, Vereinsgründer und Ehrenvorsitzenden hob der Vorsitzende des Vereins Rettet die Passat, Holger Bull, immer wieder hervor. Petersen hatte den Förderverein der Viermastbark „Passat“ gegründet und die Passat-Stiftung vor 25 Jahren aus der Taufe gehoben. Und so bekam Petersen beim Stiftungsfest an Bord der „Passat“ immer wieder großen Applaus.

Bull kam auch auf die „Peking“, ein Schwesterschiff der Travemünder Viermastbark, zu sprechen. Die Stadt Hamburg will die in einem erbärmlichen Zustand befindliche „Peking“ aus New York holen und für 26 Millionen Euro herrichten. Und zwar aus Bundesmitteln. „Vor diesem Hintergrund können unser Förderverein, die Stiftung und die Stadt Lübeck stolz darauf sein, was hier vollbracht worden ist“, sagte Bull. Im Gepäck hatte er auch einige Geschenke an die Stiftung: Mit 50000 Euro soll das Stammkapital erhöht werden. Weitere Gelder fließen in die Sanierung des Bugdecks und die Entstehung einer musealen Einrichtung auf dem P-Liner. Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) betonte, in Lübeck sei man „wahnsinnig stolz“ auf die „Passat“. In seiner Festrede nannte Frank Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck, die „Passat“ ein „emotional verhaftetes Wahrzeichen von Travemünde“. Schumacher beleuchtete auch die bewegte Geschichte des Großseglers. Eine „gruselige Vorstellung“ nannte er das Angebot einer TV-Produktionsfirma, das Schiff für 200000 Mark zu erwerben und dann in einem Film zu versenken. Glücklicherweise konnte das verhindert werden.

Bei Liedern des Shantychors De Seilers und mit Labskaus, Matjes und Spiegeleiern vergnügten sich beim Stiftungsfest unter anderem der Direktor der Gemeinnützigen, Titus Jochen Heldt, die Honorarkonsuln Bernd Jorkisch und Carsten Bliddal, Ex-Stadtpräsident Peter Sünnenwold, Wissenschaftsmanagerin Iris Klaßen sowie Vertreter der Kommunalpolitik.

jac

LN

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