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Lübeck Leckerlis und frische Waffeln
Lokales Lübeck Leckerlis und frische Waffeln
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20:15 11.04.2016

Astrid Kremer steht vor dem großen Hundezwinger des Tierheims im Resebergweg und beobachtet entzückt die Hunde, die aufgeregt ihre Nasen an den Zaun drücken. Die Lübeckerin ist eine von rund 400 Besuchern beim Tag der offenen Tür der Einrichtung in Kücknitz. Eigentlich möchte Astrid Kremer gern einen der Vierbeiner mit nach Hause nehmen. Doch das geht leider nicht. „Ich reagiere allergisch auf Hundehaare“, sagt sie . Trotzdem kommt sie immer gern zum Tag der offenen Tür.

Tierpfleger Tom Putgrese zeigt Ailesha (l. ) ein Meerschweinchen. Quelle: Maxwitat

Rund 60 Hunde warten im Tierheim gerade auf ein neues Herrchen oder Frauchen. Dazu kommen noch 35 Katzen und 45 Wild- und Kleintiere, darunter Bartagamen (eine Echsenart) und eine Kalifornische Kettennatter.

Beim Tag der offenen Tür können die Besucher nur gucken, ob aus einem der Heimtiere nicht ein neues Haustier wird, denn vermittelt wird an dem Tag nicht. „Viele gucken erst und kommen ein, zwei Tage später wieder“, sagt Christiane Schoof, zweite Vorsitzende des Tierheims. Zwei Monate lang hat sie gemeinsam mit ihrem Team den Tag der offenen Tür geplant. Dafür haben sie sich ein buntes Programm ausgedacht. 20 Aussteller präsentieren ihre Erzeugnisse wie selbstgemachte Hundeleckerlis und Kuscheldecken, Dazu gibt es noch einen Flohmarkt mit Tierzubehör, frisch gebackene Waffeln und ein Hundespaßrennen.

Auch Familie Will aus Kücknitz spaziert über das Gelände. „Wir kommen jedes Jahr“, sagt Mutter Melanie Will. Sie ist eine Tiernärrin und engagiert sich für den Tierschutz. Diese Leidenschaft hat sie auch an Tochter Ailesha (11) weitergegeben. Auf die wartet zuhause Meerschweinchen „Wolke“. Doch ihre Lieblingstiere sind Rottweiler. Da passt auch ihr Berufswunsch: „Ich möchte gern Hundetrainerin werden“, sagt Ailesha.

Ingrid Wollmann ist extra mit dem Bus aus Travemünde gekommen, um sich das Tierheim anzugucken. Bisher kennt sie solche Einrichtungen nur aus dem Fernsehen. „Ich war noch nie hier und wollte mir einmal selbst ein Bild machen“, sagt die 82-jährige Seniorin. Und Ingrid Wollmann ist nicht mit leeren Händen gekommen. „In der Zeitung stand, dass Kuchenspenden erwünscht sind“, sagt Wollmann. „Und da habe ich gleich einen gebacken.“

Von mg

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