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Lübeck Leih-Buggys - nicht nur für Touristen
Lokales Lübeck Leih-Buggys - nicht nur für Touristen
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17:26 24.01.2017
Annette Stöhr präsentiert die beiden Leih-Modelle, die derzeit in Israelsdorf vorrätig sind: den „Babyzen Yoyo+“, ein Flug-Buggy, und das Modell für Neugeborene. Beide sind leicht einzuklappen und aufzubauen. Quelle: Foto: W. Maxwitat
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St. Gertrud

Das ganz besondere Kindermädchen „Mary Poppins“ kennt jeder, „Mami Poppins“ hingegen noch nicht. Was sich ändern soll, denn was die junge Mutter Ekaterina Arlt-Kalthoff 2015 in Düsseldorf als Start-Up erschuf und was 2016 in Berlin an den Start ging, hat jetzt in Lübeck eine bundesweit dritte Niederlassung. Von ihrem Haus in Israelsdorf aus verleiht Annette Stöhr (46) ab sofort hochwertige Kinderwagen.

Als Mutter eines – inzwischen 13-jährigen – Sohnes wisse sie aus eigener Erfahrung, wie schwer es Familien mit viel Gepäck auf Reisen hätten. Schnell wird da selbst das größte Familienauto zu klein.

„Und als Kinder-Physiotherapeutin sehe ich immer wieder, wie die Mütter sich oft mit den Kinderwagen abmühen“, sagt Annette Stöhr. Auf einer einschlägigen Messe lernte sie Ekaterina Arlt-Kalthoff kennen und war gleich von deren Geschäftsidee überzeugt. Umgekehrt entschied sich die Düsseldorferin bewusst für Lübeck, denn mit knapp 1,7 Millionen Übernachtungen gehöre die Region zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland.

Die besonderen Kinderwagen- Modelle – einmal für die Neugeborenen, einmal als Buggy-Variante für Kleinkinder – sind leichtgängig, lassen sich auf eine handliche Größe zum Umhängen zusammenklappen und sogar als Handgepäck im Flieger in den Fächern über den Sitzen verstauen. Sie wiegen nur 6,6 Kilo. Ob Touristen, die nach Lübeck oder an die Küste reisen und für den eigenen Kinderwagen keinen Platz haben, oder ob Einheimische, die vor der teuren Anschaffung eines eigenen Kinderwagens zurückschrecken: „Mami Poppins“ in Lübeck bietet vorerst zwei Modelle mit Mobilitätsgarantie, die tage-, wochen- oder monatsweise gemietet werden können. „Vor jeder Vermietung wird jedes Modell einem Sicherheitscheck unterzogen und professionell gereinigt“, beteuert Ekaterina Arlt-Kalthoff. Versichert sind die Wagen selbstverständlich auch. Wahlweise kann man den Kinderwagen bei Annette Stöhr selbst abholen, „aber wir liefern ihn auf Wunsch auch in die Ferienwohnung oder ins Hotel.“ Bei einer langfristigen Anmietung können Eltern das Modell nach jeweils sechs Monaten wechseln.

Und wer so begeistert von den Wagen ist, dass er sie dann doch gerne erwerben möchte, kann das tun. Der Mietpreis werde dann auf den Kaufpreis angerechnet. Darüber hinaus bietet „Mami Poppins“ bei Bedarf auch Autositze, Wippen mit ausklappbaren Rollen oder Reisebettchen leihweise an. „Und wenn mich jemand anruft, dass er zum Beispiel eine Packung Pampers braucht, dann besorge ich die auch mit.“

Der spezielle Kinderwagen-Verleih läuft übers Internet unter www.mami-poppins.de.

 Sabine Risch

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