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Lübeck Linden-Bündnis mit Kandidaten unzufrieden
Lokales Lübeck Linden-Bündnis mit Kandidaten unzufrieden
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21:39 27.10.2017
Detlev Holst (von links), Lutz Fähser und Arnim Gabriel vom Bündnis „Lübecks Linden leben lassen“. Quelle: dor
Lübeck

Seit dem haarscharfen Sieg zu Gunsten der 48 Winterlinden hadert das Bündnis mit der Umsetzung des Entscheids durch die Verwaltung. Neben der Rettung der Bäume sah der Entscheid auch eine Neuplanung der Untertrave mit eben diesen Linden vor. Genau das aber macht die Verwaltung bislang nicht. Auf ihre Frage an die Kandidaten, wie sie den Entscheid vollständig umsetzen wollen, erhielten die Bürger zwei schriftliche und zwei mündliche Antworten. „Von den Kandidaten Joachim Heising und Ali Alam liegen keine verwertbaren Äußerungen vor“, erklärt Bündnissprecher Arnim Gabriel.

Detlev Stolzenberg (parteilos) hat erklärt, er würde „unverzüglich alle notwendigen Schritte veranlassen, um die Überplanung unter Berücksichtigung der Bestandslinden zu beauftragen“. Kathrin Weiher (parteilos) hält die derzeitige Situation für unbefriedigend. „Am Votum der Lübecker kommen wir nicht vorbei“, stellt Weiher klar, „aber jegliche Lösung kann nur funktionieren, wenn es gelingt, für die Umgestaltung erhebliche Fördermittel einzuwerben.“

Lindenau will vor einer Umplanung klären, wie die Finanzierung aussehen kann. „Wenn ich im Mai gewählt bin, kann bis Jahresende 2018 die Finanzierung geklärt werden“, sagt Lindenau. „Nach Ende des jetzigen Bauabschnitts könnte es nahtlos weitergehen.“ Das Bündnis kritisiert die Haltung von Weiher und Lindenau scharf. Von Thomas Misch (Freie Wähler) habe es nur allgemeine Ausführungen gegeben.

 dor

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