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21:12 06.07.2017
Die Wachmannschaft der DLRG in Travemünde und die Mitglieder sowie der Präsident des Lions Club Lübeck bei der symbolischen Übergabe der Patenschaft. Quelle: Foto: Max Von Schwartz
Travemünde

Sie opfern ihre Freizeit, um anderen zu helfen. Während es im Sommer viele Lübecker zum Baden an den Strand zieht, passen sie auf, dass nichts schief geht. Und das alles komplett ehrenamtlich. Die Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft (DLRG) Lübeck ist mit über 1500 Mitgliedern einer der größten Vereine der Hansestadt. Doch er muss sich fast komplett durch Spenden finanzieren. Nun übernimmt der Lions Club Lübeck für drei Jahre die Patenschaft für den Wasserrettungsdienst in Travemünde.

Bis 2019 bekommen die Retter einen jährlichen Zuschuss von 4000 Euro. Der Lions Club besuchte die Ehrenamtler, um die Patenschaft symbolisch zu übernehmen. Dabei zeigten die Lebensretter den rund 20 Lions-Mitgliedern die Hauptwache und ihr Wachgebiet. „Ein transparenter Umgang mit Spenden ist uns wichtig, deshalb freuen wir uns, dem Lions Club vor Ort zu zeigen, warum diese Patenschaft so wichtig ist“, sagt der Vorsitzende der DLRG Lübeck, Thomas Becker. „Die Wartung und Erneuerung der Ausstattung, die für den Rettungsdienst notwendig ist, haben wir somit bis 2019 gesichert.“

Insbesondere die drei Wachtürme der DLRG sollen von diesen Geldern profitieren. Mit einem Alter von über 50 Jahren sind die Türme ein wenig in die Jahre gekommen. „Wir haben die Sitze auf den Türmen erneuert, damit die Rettungsschwimmer nun wieder entspannt den Wachdienst antreten können“, erklärt Becker.

„Das Risiko zu ertrinken gibt es schon so lange wie die Menschheit selbst. Deshalb ist uns diese Förderung besonders wichtig“, sagt der neue Präsident des Lions Club, Rolf Hammel-Kiesow. Der Club engagiert sich seit über 60 Jahren für gemeinnützige Ziele. „Eine Patenschaft über einen längeren Zeitraum ist eine Säule der Nachhaltigkeit von ehrenamtlichem Engagement“, erklärt Thomas Lenz vom Lions Club. „Dadurch passt dieses Ziel zu 100 Prozent in unsere Förderpolitik“, ergänzt Hammel-Kiesow.

Der DLRG-Vorsitzende Thomas Becker betont: „Da die jungen, größtenteils noch nicht berufstätigen Rettungsschwimmer ihre Einsatzkleidung selbst erwerben müssen, ist jede Spende wichtig, damit wir ihnen einen Zuschuss geben können.“

Bis zum 15. September stellt die DLRG den Wasserrettungsdienst am Strand in Travemünde und in Beidendorf am Klempauer Hofsee. Zudem gehören die Ausbildung von Rettungsschwimmern, Schwimmkursen sowie die Aufklärung der Bevölkerung in Sachen Wassersicherheit zu den Hauptaufgaben der DLRG, um die Sicherheit am Wasser zu gewährleisten.

mvs

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