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Lübeck Lisa zurück in heimischen Gefilden
Lokales Lübeck Lisa zurück in heimischen Gefilden
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19:30 26.06.2013
Die "Lisa von Lübeck" passierte die Eric-Warburg-Brücke und machte an der nördlichen Wallhalbinsel fest. Quelle: Lutz Roeßler
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Lübeck

Es ist 9.45 Uhr, als die "Lisa von Lübeck" an ihrem angestammten Platz an der Nördlichen Wallhalbinsel festmacht. Sie ist zurück aus dem niederländischen Den Helder, wo sie von der russischen Viermastbark "Sedov" gerammt und beschädigt wurde.

Der Schaden wird derzeit auf rund 250 000 Euro geschätzt. Bootsbaumeister Heino Schmarje wird am Dienstag mit einer provisorischen Reparatur beginnen, doch zuvor nimmt die "Lisa" noch am großen Shanty-Festival in Travemünde teil.

"Wir werden fast alle Termine halten können und wohl im Oktober den Schaden komplett beheben", sagt Kapitän Dieter Baars (72).

Bei der Kollision mit der „Sedov“ am Donnerstag vergangener Woche ist das Vorderkastell des Lübecker Hanseschiffes beschädigt worden. „Es hat geknirscht und gerumst. Fürchterliche Geräusche waren das“, erinnert sich Baars an das Unglück während des Windjammertreffens „Sail Den Helder“ vor der holländischen Insel Texel.

Die 14-köpfige Besatzung musste hilflos zusehen, wie es passierte. Als die Segler nach der Parade für König Willem-Alexander nach und nach in den Hafen von Den Helder einlaufen sollten, passierte um 14.10 Uhr die Kollision. „Wir können uns nicht erklären, warum die ,Sedov‘ vor der ,Lisa‘ drehen wollte und plötzlich quer im Strom vor uns lag“, sagt Baars.

Und so trieb innerhalb weniger Minuten die Viermastbark als Stahlschiff mit 122 Metern Länge auf die hölzerne Kraweel mit ihren 36 Metern Länge zu. „Ganz schlimm“ sei das gewesen, erinnert sich der Kapitän. „Wir konnten sehen, wie es passiert und nichts machen“, betont er. „Wir lagen ja vor Anker.“ Verzweifelt betätigte die Besatzung noch das Typhon (Schiffshorn), aber „es half nix“. Es knirschte und krachte, und alle befürchteten das Schlimmste.

„Zum Glück wurden nur Vorderkastell und Bugspriet beschädigt, und wir können weiterfahren“, erklärt der 72-Jährige und nennt den Schaden dennoch „groß“.

sr

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