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14:59 08.01.2013
Und später ging es noch weiter mit Karneval, zum Beispiel im Hansahof in Lübeck. Etwa 120 Gäste feierten dort zusammen mit mehreren Karnevalsgesellschaften. Quelle: Holger Kröger

Es sind: das Stadtprinzenpaar Seine Tollität Marcel II. und Ihre Lieblichkeit Dagmar II., Jugendprinzessin wurde Ihre Lieblichkeit Alina I.

Dem Prinzenpaar war diese Prozedur nicht neu, denn es hatte das Amt des Stadtprinzenpaars bereits im vergangenen Jahr bekleidet. „Uns hat das so viel Spaß gemacht, dass wir auch in diesem Jahr wieder antreten wollten“, sagt Dagmar Calliess (61).

Gemeinsam mit ihrem Mann Marcel (65) vertritt sie nun die sechs Lübecker Karnevalsgesellschaften in Lübeck und Umgebung. „In diesem Jahr ist dann auch die Anspannung weg, da können wir das viel mehr genießen“, so Calliess.

Die erste Anregung der Jugendprinzessin war ein freier Tag für alle Schüler am Rosenmontag, „schließlich sollen alle Kinder Fasching feiern können“, sagte Alina Hornke (11) in ihrer ersten Ansprache.

Im Anschluss an die Proklamation zeigten die Mariechen noch einmal, was den Karneval auch ausmacht: nämlich der Tanz. Jacqueline Pietschonka (13) tanzte minutenlang an den rund 40 Besuchern vorbei durch den Audienzsaal, für Vivien Nikoleyczik (9) war es sogar der erste Auftritt als alleinige Tänzerin. Auch ihr gelang der Spagat, was die Karnevalisten mit einem lauten„Lübeck Ahoi!“ honorierten.

Über die nächsten Monate ist neben dem Repräsentieren eine Hauptaufgabe des Stadtprinzenpaars aber auch der Verkauf von Marzipantalern für die Aktion „Karnevalisten helfen Kids“, bei dem der Erlös den Klinik-Clowns Lübeck zu Gute kommen soll.

Zunächst aber wurden im Rathaus Orden verliehen, gleich zwei gingen an Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer. Sie bedankte sich dafür mit einer Rede, in der sie das Engagement, die Freude und die Durchsetzungsfähigkeit des Stadtprinzenpaars hervorhob. „Ich werde auch mit Schleswig-Holsteins Bildungsminister Klug verhandeln, dass die Schüler am Rosenmontag frei haben müssen!“ Schließlich kümmerten sich die Karnevalsvereine vorbildlich um die Talentförderung in Lübeck, was man an den akrobatischen und künstlerischen Leistung der Mariechen hätte sehen können.

Schopenhauer wies darauf hin, dass man die Stadt begeistern müsse für diese Form der Fröhlichkeit in einer Jahreszeit, die den Bürgern einiges abverlangen würde. Dass das nicht immer ganz einfach ist, weiß Dagmar Calliess aus 50 Jahren Karnevalserfahrung. „Es ist schon schwer in Lübeck, schließlich belächeln immer noch viele hier die Karnevalsvereine“, so die Lübeckerin. Dabei würden gerade die sich durch besonders fröhliche Menschen auszeichnen.

Schopenhauer wies darauf hin, dass man die Stadt begeistern müsse für diese Form der Fröhlichkeit in einer Jahreszeit, die den Bürgern einiges abverlangen würde. Dass das nicht immer ganz einfach ist, weiß Dagmar Calliess aus 50 Jahren Karnevalserfahrung. „Es ist schon schwer in Lübeck, schließlich belächeln immer noch viele hier die Karnevalsvereine“, so die Lübeckerin. Dabei würden gerade die sich durch besonders fröhliche Menschen auszeichnen. lt

LN

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