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Lübeck Auf der Bahnhofsbrücke wird's ab Montag eng
Lokales Lübeck Auf der Bahnhofsbrücke wird's ab Montag eng
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12:21 08.09.2018
Ab Montag werden die Fahrbahnübergänge an der Bahnhofsbrücke repariert. Quelle: Wolfgang Maxwitat/Archiv
Lübeck

Die Fahrbahnübergänge an der Bahnhofsbrücke werden von Montag (10. September) bis voraussichtlich zum 20. Oktober repariert. Während der Bauzeit müssen sich die Autofahrer auf Einschränkungen einstellen: Der Verkehr wird einspurig in jede Richtung geführt. Fußgänger und Radfahrer sind von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Am Montag finden ab 12 Uhr die Verkehrssicherungsmaßnahmen statt. "Im ersten Bauabschnitt erfolgen bis zum 24. September die Arbeiten an der stadtauswärtigen Fahrbahn. Im Anschluss wird die Fahrbahnübergangskonstruktion auf der stadteinwärtigen Fahrbahn großflächig erneuert. Die geplante Fertigstellung ist am 20. Oktober", heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Im Sommer wurden Bohrkerne aus dem Konstruktionsbeton und dem Asphalt entnommen. Die Auswertung der Bohrkerne habe ergeben, dass nur auf der stadteinwärtigen Richtungsfahrbahn eine großflächige Betoninstandsetzung notwendig wird, da zwischen Beton und Asphalt kein Verbund mehr besteht und Wasser ungehindert in den Beton eindringen kann und diesen zerstört. Nach der Betoninstandsetzung wird eine Abdichtung zum Schutz des Betons aufgebracht, anschließend der Asphalt eingebaut.

Auch die Bahn ist betroffen

Für die Instandsetzung der Fahrbahnübergänge ist es notwendig, Arbeiten unterhalb des Brückenüberbaus auszuführen. Hierfür werden Sperrpausen im Gleis 9 benötigt. Für die zeitlich parallel laufenden Arbeiten zur Sicherung der Stützwand im Zuge der Leitungsumverlegung im Bereich des Katharinenstiegs sind langfristig Sperrpausen mit der DB AG abgestimmt, die für diese Arbeiten genutzt werden müssen.

Um die Verkehrssicherheit der Bahnhofsbrücke weiterhin gewährleisten zu können, wird diese Brücke in besonders kurzen Abständen beobachtet. Die letzten Bauwerksbeobachtungen haben ergeben, dass eine Instandsetzung der Fahrbahnübergangskonstruktionen kurzfristig zwingend notwendig ist, heißt es von der Stadt. Die mechanischen Beanspruchungen sind im Bereich der Fahrbahnübergänge durch das Anfahren und Bremsen der Fahrzeuge besonders hoch.

"Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar", schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Ziel aller Maßnahmen sei es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. "Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten."

LN

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