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Lübeck Deutlich mehr Einsätze der Polizei und Feuerwehr
Lokales Lübeck Deutlich mehr Einsätze der Polizei und Feuerwehr
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11:19 01.01.2019
An der Lübecker Untertrave stiegen Raketen zum Neujahr in die Luft. Quelle: 54° / Felix König
Lübeck

Feuerwehr und Polizei sprechen von einer arbeitsreichen Nacht zum Jahreswechsel. 75 Einsätze mehr als im Vorjahr meldete die Polizei, die Feuerwehren rückten zu 32 brennenden Müllcontainern und Mülltonnen aus. Großbrände und schwere Unfälle gab es in der Hansestadt nicht. „Die Silvesternacht wurde von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung friedlich und ausgelassen gefeiert“, erklärt ein Polizeisprecher.

Im Behaimring verbrannten mehrere Müllcontainer. Quelle: Holger Kröger

Mit Beginn des neuen Jahres kam es erwartungsgemäß zu einem Anstieg der Einsätze – überwiegend wegen hohen Alkoholkonsums und wegen des leichtsinnigen Umgangs mit Feuerwerkskörpern. 272 (Vorjahr 197) größere und kleinere Einsätze registrierten die Beamten der Polizeidirektion Lübeck in der Silvesternacht in Lübeck und Ostholstein. Von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens rückten die Beamten in Lübeck zu 155 (Vorjahr 100) Einsätzen aus, die Ostholsteiner Polizisten zu 117 (97) Einsätzen. Die Großveranstaltungen in Travemünde, Timmendorfer Strand und Grömitz seien sehr gut besucht gewesen und ohne nennenswerte Vorkommnisse verlaufen, so die Polizei.

„Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit“, bilanziert der Landesfeuerwehrverband. Dabei sei es zu rund 280 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land gekommen – deutlich mehr als im letzten Jahr. Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände sei es bei geringem Sachschaden geblieben.

In der Marlistraße musste die Feuerwehr einen brennenden Müllcontainer löschen. Quelle: Holger Kröger

In Lübeck musste die Feuerwehr 32 brennende Mülltonnen und Müllcontainer löschen. Als „eher kurios“ bewertet die Feuerwehr einen Alarm, der durch einen piependen Rauchwarnmelder ausgelöst worden sein sollte. „Die Feuerwehr lokalisierte das Piepen jedoch an einem Kühlschrank, dessen Tür von dem Wohnungsinhaber offen gelassen wurde“, erklärt der Landesfeuerwehrverband.

Kai Dordowsky

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