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Lübeck Die Pläne für Lübecks Altstadt
Lokales Lübeck Die Pläne für Lübecks Altstadt
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20:59 17.11.2018
Das Wahrzeichen Lübecks, einmal nicht vom Verkehr umtost – ein Blick in die Zukunft? Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Innenstadt

Drei Varianten der zukünftigen Verkehrsführung hat die Stadtverwaltung als Diskussionsgrundlage erarbeitet. Sie wurden vor einer Woche bei einer Planungswerkstatt mit 120 Teilnehmern erörtert. Die Veränderungen beträfen vor allem die nördliche Altstadt. Zwei Fragen stehen im Vordergrund: 1. Wie lässt sich der reine Durchfahrtsverkehr verhindern? 2. Wo sollen die Busse fahren?

1. Autofahrer, deren Ziel nicht die Altstadt ist, können sie derzeit noch als Abkürzung nutzen: von der Untertrave über Beckergrube, Breite Straße, Koberg, Große Burgstraße und Burgtor zum Gustav-Radbruch-Platz. In die andere Richtung kommt die Abzweigung über Fünfhausen, Schüsselbuden und Holstenstraße hinzu. Alle Plan-Varianten enthalten den Vorschlag, diese Strecke vom Burgtor bis zur Kreuzung Beckergrube/Fünfhausen zu sperren. Gesperrt wäre auch der Abschnitt der Untertrave zwischen Holstenstraße und Beckergrube. Unter anderem würde dadurch der Koberg zu einem autofreien Platz wie der Markt, und am Theater könnte ein neuer, gestalteter Vorplatz entstehen. Die Zufahrt zum Parkhaus Wehdehof bliebe erhalten.

Zum Parkhaus Mitte (Schmiedestraße) könnten Autofahrer entweder wie bisher über die Holstenstraße gelangen oder, wenn diese auch gesperrt würde, über Beckergrube, Fünfhausen, Schüsselbuden und Kohlmarkt. Alle gesperrten Straßen wären für Anlieger, Taxen, Busse und Radfahrer weiterhin passierbar. In jedem Fall soll der Holstentorplatz nur noch auf der nördlichen Seite befahrbar sein.

2. Am deutlichsten unterscheiden sich die Varianten beim Busverkehr. Der radikalste Vorschlag sieht vor, alle Buslinien um die Altstadt herumzuführen und ihr Inneres mit kleinen Pendelbussen zu erschließen. Dieser Vorschlag fand in der Planungswerkstatt wenig Anklang. Ein anderer Vorschlag begrenzt die Linien, die durch die Königstraße fahren, auf drei. Der dritte Vorschlag verbannt die Busse aus der Königstraße und lässt sie in beiden Richtungen auf der Parallelstrecke Schüsselbuden/Fünfhausen fahren.

Hanno Kabel

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