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Lübeck Gartenlaube am Bahnweg explodiert
Lokales Lübeck Gartenlaube am Bahnweg explodiert
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17:03 06.10.2018
Im Bahnweg ist in der Nacht zu Sonnabend eine Gartenlaube explodiert. Quelle: HOLGER KRÖGER
St. Lorenz Nord

Ein mysteriöser Einsatz am Bahnweg: In der Nacht zu Sonnabend ist in der kleinen Stichstraße, die von der Katharinenstraße abgeht, eine Gartenlaube explodiert. Die Hütte liegt etwas versteckt im Grünen direkt an den Bahnschienen. Doch offenbar hatte zunächst niemand das Unglück bemerkt. Erst Stunden später wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. „Einer Person war aufgefallen, dass die Hütte am Sonnabendmorgen deutlich anders aussah als noch zuvor“, berichtet Andreas Wulf von der Leitstelle der Feuerwehr. Gegen 9 Uhr rückten die insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Beamten der Polizei aus.

Im Bahnweg ist in der Nacht zu Sonnabend eine Gartenlaube explodiert. Die Feuerwehr suchte am Morgen nach einer verschütteten Person.

Ein Mann, der sich zum Unglückszeitpunkt in der Hütte befunden haben soll, hatte sich bereits mit Hilfe eines Bekannten ins Krankenhaus begeben. Über seinen Zustand machten Polizei und Feuerwehr am Sonnabend keine näheren Angaben. „Es wurde allerdings zunächst vermutet, dass sich unter den Trümmern noch eine weitere Person befindet“, so Wulf.

An der Unglücksstelle zeigt sich am Tag nach der Explosion ein Bild der Verwüstung. Die Landespolizei hat die Brandstelle beschlagnahmt, steht auf einem roten Schild, das an einem Flatterband hängt. Das Betreten des Brandortes ist verboten. Bettzeug hängt in Bäumen, Zeitungen flattern herum, eine Satellitenschüssel und ein kleiner Tisch stehen im Freien. Auf dem Weg vor der Laube liegen Dachpappe, Wellblech und ein Paar Reitschuhe sowie diverse kleine Gegenstände.

Die Fenster der Laube sowie einige Möbelstücke sollen bis zu 40 Meter durch die Luft geflogen sein. Auf dem Grundstück liefen zudem mehrere Hühner aufgeschreckt herum. Sie sollen dem Mann gehören, der dort gelebt hat. Wer sich jetzt um die Tiere kümmert, ist noch unklar.

Nach dem Unglück wurden die Trümmerteile vorsichtig angehoben. Gegen 10 Uhr gab es dann Entwarnung: In der Hütte wurde offenbar niemand verschüttet. Was die Explosion in der Laube, die auch mit Strom versorgt war, auslöste, müssen nun die Ermittlungen zeigen. „Die Polizei vermutet eine Gasexplosion. Passiert ist das Ganze vermutlich bereits zwischen 0 und 1 Uhr in der Nacht“, berichtet Andreas Wulf. Der Bahnverkehr war von der Explosion offenbar nicht betroffen. „Uns sind keine Beeinträchtigungen bekannt“, sagte eine Sprecherin auf LN-Anfrage.

Maike Wegner, Kai Dordowsky

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