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18:46 08.11.2018
Das Johannes-Kepler-Quartier: So soll das Areal bebaut werden. Quelle: Hansestadt Lübeck
St. Gertrud

Los geht’s: Das Johannes-Kepler-Quartier kommt auf den Markt. Das 5,1 Hektar große Areal ist platziert zwischen der Brandenbaumer Landstraße und der Wakenitz. Dort sollen 200 bis 220 Häuser und Wohnungen entstehen. Es gehört der Stadt. Das Koordinierungsbüro Wirtschaft (KWL) soll es vermarkten. Der Hauptausschuss debattiert darüber am kommenden Dienstag. Die Bürgerschaft muss das Ganze Ende des Monats absegnen.

So ist das Johannes-Kepler-Quartier geplant

Das Areal ist in zwei Quartiere aufgeteilt. Nummer eins: Dort sind Mehrfamilienhäuser geplant mit insgesamt 160 bis 170 Mietwohnungen. Davon wiederum sollen 52 Sozialwohnungen werden. Für diesen Abschnitt sucht die KWL Investoren. Ausgeschrieben wird dieses Quartier ab Ende dieses Jahres, Anfang nächsten Jahres. Es ist in drei große Grundstücke aufgeteilt. Der Kaufpreis insgesamt: mindestens 3,3 Millionen Euro. Dieses Quartier grenzt an die Straße Am Ährenfeld. Dort stand früher die Johannes-Kepler-Schule. Sie wurde abgerissen, die Schüler gehen jetzt zur Schule an der Wakenitz. Quartier Nummer zwei: Dort entstehen 42 Reihenhäuser für Familien. Sie sollen erst 2019 auf den Markt kommen. Das Grundstück erstreckt sich zur Straße Am Diestelberg. Dort war früher der Sportplatz angesiedelt.

Grundstücke werden billiger verkauft

Ursprünglich wollte die Stadt aus dem Quartier eine Öko-Siedlung machen. Jetzt werden dort hauptsächlich Mehrfamilienhäuser mit Sozialwohnungen errichtet. Die Bürgerschaft hat das so beschlossen. Denn in der Hansestadt fehlt es an günstigen Mietwohnungen. Und vor allem: Die Stadt kann mitreden, wer in die Sozialwohnungen einziehen darf. Dafür bekommen Investoren die Grundstücke im Quartier Nummer eins billiger. Denn das städtische Gelände ist eigentlich 4,1 Millionen Euro wert. Durch den Bau der Sozialwohnungen wird die Fläche um 780 000 Euro billiger – und kostet dann nur noch 3,3 Millionen Euro. Der Hintergrund: Die Hansestadt hat Mitte 2016 eine sogenannte Verbilligungsrichtlinie aufgelegt. Der Deal: Billige Flächen gegen billige Wohnungen. Bisher allerdings sind die Investoren nicht darauf angesprungen.

Josephine von Zastrow

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