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20:37 27.03.2015
Leiten das Projekt: Susanne Füting (v. l.), Uta Neubourg, Ursula Kühn und Sylvia Herrmann. Quelle: Gerke
Innenstadt

Ein großer Stadtplan der Hansestadt mit den umliegenden Gemeinden, gespickt mit lauter grünen Fähnchen, zog gerade die Besucher der Infoveranstaltung und Ideenwerkstatt zum ForschungsprojektRegiobranding — Inwertsetzen von Kulturlandschaften“ im Museum für Natur und Umwelt in den Bann. „Markieren Sie Ihren Glückspunkt auf der Karte“, sagte Uta Neubourg, Mitarbeiterin im Bereich Naturschutz, Umweltvorsorge und Zukunftsplanung, den zahlreichen Teilnehmern und drückte jedem eine kleine grüne Fahne in die Hand. Die Vertreter von Naturschutzverbänden, der LTM, Wirtschaft und der Stadt waren gekommen, um aktiv bei dem Forschungsprojekt mitzumachen. „Lübeck ist mehr als nur das Holstentor. Es gibt auch ganz viel dazwischen und drumherum“, sagt Ursula Kühn, Abteilungsleiterin des Bereichs Naturschutz, Umweltvorsorge und Zukunftsplanung und Verantwortliche für das Regiobranding. „Der Begriff ist etwas sperrig“, sagte sie. Ziel des fünfjährigen Projektes ist es, die Inwertsetzung von regionalen Kulturlandschaften im Umfeld zwischen Stadt und Land zu thematisieren. „Die Vorteile sind unter anderem eine verbesserte Identität und Image der Stadt oder auch eine Stärkung des Naturschutzes“, sagte Kühn.

  Mit Hilfe einer ersten Ideenwerkstatt versuchten Kühn und ihre Projektpartner, unter anderem das Museum für Natur und Umwelt, der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer sowie die Leibnitz Universität Hannover, alle Interessenten einzubinden. „Jeder kann teilnehmen und seine Ideen oder Projekte einbringen“, erklärte Kühn. Im zweiten Schritt will man mit Interviews und Haushaltsbefragungen die Wertschätzung der Bürger herausfinden. Zusätzlich versuchen Kühn und ihre Mitstreiter aus den Teilnehmern der Ideenwerkstatt, die weiter an dem Projekt arbeiten wollen, ein Netzwerk zu schaffen.

mg

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