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Lokales Lübeck Lübeck baut zwei neue Feuerwehrgerätehäuser
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15:07 27.08.2018
Die Freiwillige Feuerwehr Steinrade braucht neues Haus. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Lübeck

Die Freiwilligen Feuerwehren Groß Steinrade und Kronsforde bekommen neue Gerätehäuser. Das versicherten Innensenator Ludger Hinsen (CDU) und Feuerwehr-Chef Bernd Neumann im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Allerdings ist der Zeitpunkt noch offen.

„Wir kriegen Fahrt in die Sache“, berichtete der Innensenator. Die Verwaltung hat sich entschlossen, die neuen Gerätehäuser selbst zu bauen und nicht mit einem privaten Investor zusammenzuarbeiten. Eine Prüfung durch das städtische Gebäudemanagement habe ergeben, dass der Bau in Eigenregie für die Stadt günstiger sei. Bauherr wird das Gebäudemanagement sein, den Planungsauftrag hat die KWL erhalten. „Wir bauen keine Paläste“, sagte der Senator, „wir haben eine kostengünstige Lösung mit Modulen gefunden.“

Mitte Oktober soll der Raumbedarf der Wehren feststehen. In Groß Steinrade gebe es bereits ein passendes Grundstück, für die Kronsforder Wehr wird noch eine Fläche gesucht. „Die Freiwillige Feuerwehr Büssau könnte dort mit einziehen“, sagte Feuerwehr-Chef Neumann. Aber das sei keine Vorentscheidung für eine Fusion der Wehren, die sowohl der Verband der Freiwilligen Wehren als auch alle Politiker im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung ablehnen.

Das haben die LN bisher berichtet

„Wir sind froh, dass sich endlich etwas tut“, sagte Jochen Mauritz (CDU). Im Frühjahr hatte eine knappe Mehrheit von SPD, GAL und Grünen einen Bau durch einen privaten Investor abgelehnt. „Es war wichtig, dass wir das abgelehnt haben“, erklärte Frank Zahn (SPD). Denn die Feuerwehr Groß Steinrade sei in der Reihenfolge der Neubauten noch gar nicht dran gewesen. „Groß Steinrade sollte rechts überholen“, attackierte der SPD-Politiker die FDP. Die hatte sich für eine schnelle Lösung in Groß Steinrade stark gemacht. Rolf Müller (FDP) wies die Kritik zurück: „In Groß Steinrade hat sich eine Möglichkeit für eine schnelle Umsetzung ergeben.“

Die Stadt braucht jetzt eine abgestimmte Planung, die Grundstücke und die politischen Entscheidungen. „Dann kann es schnell gehen“, erklärte Innensenator Hinsen. Auf das Jahr der Fertigstellung legte sich der CDU-Politiker nicht fest. Hinsen: „Auf jeden Fall in dieser Wahlperiode.“ Die geht noch bis 2023.

Kai Dordowsky

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