Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Lübeck wird zum Tatort dreier Morde
Lokales Lübeck Lübeck wird zum Tatort dreier Morde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:36 10.10.2017
Früher ein Lesemuffel, heute Autorin: Die Lübeckerin Anke Messerle will mit ihrem Krimi auf ein kontroverses Thema aufmerksam machen und informieren. Quelle: Foto: Cw Niemeyer Buchverlage
Innenstadt

Tatort Lübeck: Drei Männer reisen in die Hansestadt und werden wenige Tage später ermordet in ihren Hotelzimmern aufgefunden. Schnell sind die Opfer identifiziert. Trotzdem rätselt das Team um Hauptkommissar Lennart Bondevik von der Lübecker Mordkommission, was die Männer in der Hansestadt wollten. Dieses Rätsel bildet den Ausgangspunkt für den Krimi „Das falsche Tabu“.

Anke Messerle liest am Donnerstag, 12. Oktober, erstmals aus ihrem Debütroman „Das falsche Tabu“. Vier Jahre lang hat die Wahl-Lübeckerin recherchiert und geschrieben. Herausgekommen ist ein Kriminalroman, der ein kontroverses Thema in den Mittelpunkt stellt.

Hauptberuflich arbeitet Anke Messerle in der Sozialberatung einer Bad Schwartauer Reha-Klinik. Im Kopf hatte die 47-Jährige schon häufig Ideen, von denen es einige als Kurzgeschichte aufs Papier geschafft haben. „Dass da mal ein richtiges Buch draus wird, habe ich nicht geplant.“

Geboren wurde Anke Messerle im Bergischen Land, reiste als Kind oft nach Eutin in den Urlaub. Damals war sie noch ein richtiger Lesemuffel, erst später entwickelte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Über ihren späteren Wohnsitz war Messerle sich aber schon immer im Klaren: „Ich wollte im Norden wohnen.“ 2009 setzte sie ihr Vorhaben dann in die Tat um und zog in die Hansestadt. In der Lübecker Clemensstraße kam Messerle schließlich auch eine Idee zu ihrem Roman: „Die Figur von Hauptkommissar Lennart Bondevik ist mir eingefallen, als ich durch diese Straße gebummelt bin.“

„Sie suchen Hilfe – und finden den Tod“: Mit „Das falsche Tabu“ möchte Anke Messerle auf ein kontroverses Thema aufmerksam machen. Welches das ist, kann sie allerdings vorab nicht verraten, um dem Leser nicht die Spannung zu nehmen. Es soll aber kein klassischer Regional-Krimi sein. „Dafür ist das Thema auch viel zu tiefsinnig“, erklärt sie. „Die Handlung spielt in Lübeck, weil ich hier wohne.“ Vier Jahre recherchierte die Autorin an ihrer Geschichte. Auch bei der Polizei Lübeck: „Ich wusste ja gar nicht, wie die Mordkommission ermittelt.“ Aus ihren Recherchen entwickelte sich schließlich das fertige Buch, das im CW Niemeyer Buchverlag erscheint. Geschäftsführer Carsten Holzendorff hofft, dass das Buch ein Erfolg wird: „Wir wollen Menschen zum Nachdenken bringen, keine platten Storys erzählen.“

Anke Messerle liest erstmals aus „Das falsche Tabu“ am Donnerstag, 12. Oktober, in der Lübecker Essigfabrik, Kanalstraße 26. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro.

 Von Saskia Hassink

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige