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Lübeck Lübecker Bauverein übertrifft Rekord
Lokales Lübeck Lübecker Bauverein übertrifft Rekord
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20:34 13.06.2018
Lübeck

Krisenfest bleiben, langsames, aber stetiges Wachstum mit zeitgemäßen Wohnkonzepten und Quartiersmanagement – so lautet das Konzept des Lübecker Bauvereins. Und damit kann der Vorstand der Genossenschaft offenbar auch weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken. Denn das bisher beste Ergebnis der Genossenschaft von 320,4 Millionen Euro für das Jahr 2016 konnte nun sogar noch übertroffen werden: Der Bauverein verzeichnete Ende 2017 eine Bilanzsumme von 322,6 Millionen Euro. Das Eigenkapital betrug 54,4 Millionen Euro, der Jahresüberschuss 3,4 Millionen Euro (im Vorjahr 2,9 Millionen Euro).

Detlef Aue (l.) und Stefan Probst vom Vorstand des Lübecker Bauvereins. Quelle: Foto: Margitta True

Der Erfolg basiere auf dem niedrigen Zinsniveau und nachhaltigem Wirtschaften, resümiert Vorstandsmitglied Stefan Probst. Der Lübecker Bauverein stellt 49 Prozent Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen in der Hansestadt. Dies bleibe auch weiterhin ein Schwerpunkt, so Probst. Der Lübecker Bauverein verfügte zum Jahresende über 5612 genossenschaftseigene Wohnungen (im Vorjahr 5535), 2864 davon öffentlich gefördert. „Wir bauen für die breite Bevölkerung“, betont Vorstand Detlef Aue.

Gut angenommen würden die von Sozialpädagogen betreuten Nachbarschaftstreffs wie in Kücknitz und St. Jürgen. „Es gibt dadurch weniger Fluktuation und eine spürbar höhere Bindung an das Quartier“, sagt Aue. Im Neubaugebiet Ratzeburger Allee werde das Nachbarschaftsnetzwerk ausgeweitet auf Angebote wie Tagesmutter, Stadtteilcafé und Tagespflege. Das Hinzubuchen von ambulanter Pflege helfe, älteren Menschen möglichst lange eigenständiges Wohnen zu ermöglichen.

Das Neubauprogramm umfasst 250 Genossenschaftswohnungen. In 92 Einheiten an der Schützenstraße wurde die Modernisierung beendet, die Bauträgermaßnahme mit 68 Eigentumswohnungen am Falkendamm soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Außerdem erfolgt eine umfassende Modernisierung des Z-Gebäudes an der Korvettenstraße in Buntekuh. Für das Vorhaben Baggersand in Travemünde stehe man kurz vor dem Bauantrag. In den Bereich Neubau, Modernisierung und Instandhaltung wurden in 2017 rund 13,5 Millionen Euro investiert.

mat

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