Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Bürgerschaft: Das will die Große Koalition
Lokales Lübeck Bürgerschaft: Das will die Große Koalition
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:53 12.02.2019
Blick in die Bürgerschaft: SPD und CDU wollen die Große Koalition. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Lübeck

Die Große Koalition in der Bürgerschaft steht. Entscheidend: Die SPD kriegt zwei Senatoren-Posten, die CDU ebenfalls. Jetzt müssen die Parteien noch zustimmen – in der kommenden Woche. Die CDU ist am Dienstag,19. Februar dran, die SPD am 23. Februar.

Zwei Senatoren-Posten für jeden

Das Personal: Jeweils zwei Senatoren bekommen SPD und CDU. Denn alle vier Posten werden neu besetzt in dieser Wahlperiode. Die SPD erhält neu dazu die Kultur und Bildung. Damit wird die amtierende Senatorin Kathrin Weiher (parteilos) von der CDU fallen gelassen. Möglicherweise geht sie dann in den Ruhestand. Die SPD behält weiterhin Wirtschaft und Soziales, den Posten hat derzeit Sven Schindler inne. Die CDU kriegt neu dazu Bauen und Planen. Derzeit hat den Posten Joanna Hagen (parteilos) inne. Zudem behält die CDU Sicherheit, Ordnung und Umwelt. Den Posten besetzt derzeit Ludger Hinsen (CDU).

Neue Roddenkoppel-Brücke geplant

Das ist neu. Erstens: Lübeck bekommt eine weitere Brücke. SPD und CDU wollen, den Bau einer Brücke von der Roddenkoppel zur Nördlichen Wallhalbinsel. Die Stadtgrabenbrücke wollen die Koalitionäre ebenfalls. Die ist aber bereits beschlossen. Zweitens: Es wird kein neuer Kreuzfahrt-Terminal gebaut. Drittens: Der Nordlandkai wird zum Logistik-Zentrum. Viertens: Es soll ein Verwaltungszentrum errichtet werden.

Keine 50-Prozent-Quote bei Sozialwohnungen

Das bleibt. Erstens: An dem Verbot für die Ferienwohnungen halten SPD und CDU fest. Heißt: In den Gängen und Höfen bleiben die Touristen-Unterkünfte verboten. Erlaubt werden sie nur in an den großen Straßen. Das dürfte bei einigen in der CDU auf Gegenwind stoßen. Zweitens: Die Quote für Sozialwohnungen bleibt bei 30 Prozent. Das wird innerhalb der Genossen für Aufruhr sorgen. Denn einige SPD-Leute hatten erst jüngst im Bauausschuss eine 50 Prozent-Quote beschlossen.

Josephine von Zastrow

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz informierte sich im Fraunhofer-Institut über ein neues Verfahren zur Zellvermehrung. Die innovative Technologie könnte künftig neue Geschäftsfelder erschließen.

12.02.2019

Laut Lübecker Schiffsmakler muss der Hafen weiter entwickelt werden. Das war die Botschaft des traditionellen Essens der Vereinigung in der Schiffergesellschaft. Dazu kamen 377 Gäste aus 14 Nationen – unter ihnen der Kieler Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).

12.02.2019

Die Linken beantragen ein Verbot sexistischer Werbung auf städtischen Werbeanlagen, der Frauennotruf unterstützt die Initiative. Aber welche Werbung ist überhaupt sexistisch?

12.02.2019