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Lübeck 20 Jahre Lübecker Edith von der Lippe-Stief-Stiftung: Spende zum Jubiläum
Lokales Lübeck 20 Jahre Lübecker Edith von der Lippe-Stief-Stiftung: Spende zum Jubiläum
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13:32 01.12.2018
Pastor Erik Asmussen (v. l.), Renate Siewertsen, Heidemarie Vesper, Manuela Zastrow-Behrendt, Heidi Menorca, Klaus Langfeldt und Lothar Frenz. Quelle: Rüdiger Jacob
St. Lorenz Nord

 Vorzeitige Bescherung für Einrichtungen, die Menschen und Tieren helfen: Die Edith von der Lippe-Stief-Stiftung hat aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens 50 000 Euro ausgeschüttet. Mit dem Geld hat sie die Kinderkrebshilfe, den Niendorfer Vogelpark, die Tafel, den Christlichen Blindendienst und die Diakonie mit je 10 000 Euro bedacht.

„Meine Mutter Irmgard Stief und ihre Schwester Edith von der Lippe haben den Stiftungszweck auf die Förderung sozialer Projekte und auf die Unterstützung von Natur- und Tierschutzorganisationen ausgerichtet“, sagte Renate Siewertsen, Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Nach den feierlichen Scheckübergaben gab es im Lotti-Tonello-Haus Butterkuchen. „Den hat sich meine Mutter, die hier einmal gewohnt hat, immer gewünscht“, sagte Siewertsen, der die Freude über das Verteilen des Geldes anzusehen war. Für die Lübecker Tafel sprach Schatzmeister Lothar Frenz seinen Dank aus. Auch Pastor Erik Asmussen vom gemeinnützigen Blindendienstverein fand Worte des Dankes. Seine Einrichtung fördere unter anderem Freizeiten für Blinde und Sehbehinderte, gemeinsames Segeln und Tandemfahren. „Auch die Begleitpersonen werden gefördert“, so Asmussen. Sichtlich gerührt zeigte sich Manuela Zastrow-Behrendt, Leiterin des diakonischen Lotti-Tonello-Hauses, das ebenfalls mit 10 000 Euro bedacht wurde. 109 Bewohner habe das Tonello-Haus derzeit, sagte Zastrow-Behrendt. Und für die gibt es jetzt einen Wunschbaum. „Wir erfüllen beispielsweise Menschen, die unheilbar krank und in ihrer letzten Lebensphase sind, einen Herzenswunsch“, sagte die Leiterin. „Vielen lieben Dank für den Geldsegen.“

Für die Möglichkeit, eine neue Voliere bauen zu können, bedankte sich Klaus Langfeldt, Chef des Niendorfer Vogelparks. „In nur einem Jahr sind Klaffschnabelstörche, Schwarzstörche, Küstenreiher, Löffler und Purpurhühner geschlüpft“, erzählte Langfeldt. Und jetzt werde die Voliere „ein bisschen voll“. Das Geld kommt also wie gerufen. Und schließlich nahmen auch die ehemalige Chefin des Vereins Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder, Heidemarie Vesper, zusammen mit der amtierenden Vorsitzenden, Heidi Menorca, den Scheck entgegen. „Unser Verein wird nach wie vor und mehr denn je gebraucht“, erläuterte Menorca. Derzeit sei die Kinderkrebs-Station mit vielen an Gehirntumoren erkrankten Kindern komplett belegt. Menorca möchte das Geld für ein angenehmeres, räumliches Umfeld in der Klinik einsetzen.

Seit Gründung der Stiftung sind mehr als 380 000 Euro schwerpunktmäßig in die Vereinshilfe für krebskranke Kinder, den Tierschutz, die Lübecker Tafel und den Blindendienst geflossen.

Rüdiger Jacob

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