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Lübeck Lübecker Flughafen sucht Partner im Osten
Lokales Lübeck Lübecker Flughafen sucht Partner im Osten
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11:29 28.06.2013
Vertreter des Flughafens Lübeck strecken derzeit an der Ostseeküste von Mecklenburg und Schleswig-Holstein die Fühler aus.           Quelle: Lutz Roessler
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Lübeck/Boltenhagen

 Gemeinsam mit Partnern aus der Tourismusbranche suchen sie weitere Mitstreiter für eine Geschäftsidee: Sie wollen eine Fluglinie etablieren, um neue Gästepotenziale erschließen zu können. In dieser Woche fand in Boltenhagen ein Treffen der Arbeitsgruppe statt. „Wir sind immer wieder gefordert, neue Gäste in die Region zu bringen“, sagt Anett Bierholz, Geschäftsführerin des Verbands Mecklenburgischer Ostseebäder.Die gebe es beispielsweise in Süddeutschland oder der Schweiz.

„Gerade die Schweizer leisten sich bei uns sehr hochwertigen Urlaub“, macht sie deutlich. Das Problem bestehe in der weiten Anreise, zumal die Durchschnittsverweildauer bei vier bis fünf Tagen liege. „Dafür macht man sich aus der Schweiz nicht auf den Weg.“Die Lösung liege in der Anreise durch die Luft. Eine Fluggesellschaft setze aber nicht einfach ein Flugzeug ein und warte die Resonanz ab, sondern suche sich Partner, die das finanzielle Risiko mittragen. Anett Bierholz verweist auf ein Konzept, das am Flughafen Usedom bereits gut funktioniert: Hoteliers oder große Zimmervermittlungen kaufen ein gewisses Kontingent an Sitzplätzen für Flüge auf der Strecke zwischen Zürich und Usedom und leisten damit einen Beitrag zur finanziellen Absicherung der Fluglinie.Wie die Verbands-Chefin erläutert, sei für das Lübecker Vorhaben auch ein Reiseveranstalter aus der Schweiz mit von der Partie.

Stephan Haake, einer der Projektkoordinatoren am Lübecker Flughafen, unterstreicht, dass die Treffen nicht dazu dienten, ein fertiges Vorhaben vorzustellen: „Es sind Konzeptgespräche. Wir schreiben etwa 150 Hotels und 25 Tourismusagenturen an, die bisher zur Arbeitsgruppe gehören, und laden zur Teilnahme ein.“ Eine richtige Projektleitung gebe es nicht, der Flughafen Lübeck, ebenfalls Teil der Arbeitsgruppe, habe lediglich die Koordination übernommen. oe

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