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Lübeck Lübecker Taschenoper inszeniert „Topmodels“
Lokales Lübeck Lübecker Taschenoper inszeniert „Topmodels“
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15:07 01.12.2018
Das Ensemble der Taschenoper bei der Generalprobe von „Topmodel“: Margrit Dürr, Tobias Hagge, Georg Drake, Dirk Rave und Lea Bublitz. Quelle: Friederike Grabitz
Lübeck

Einmal Topmodel sein – das ist der Traum vieler Jugendlicher. Die beliebte Casting-Show „Germany’s next Topmodel“ ist Thema der neuen Produktion der Lübecker Taschenoper. Intendantin Margrit Dürr hat ihre Aufführung mit Musik aus „Die schöne Galathée“ von Franz von Suppé und Neukompositionen von Julian Metzger versehen. Das Stück erzählt mit einem neunköpfigen Ensemble aus Musikern und Sängern eine Geschichte um Schönheit und Konkurrenz. Mittelpunkt der Bühne ist dann auch ein Laufsteg, für den die ehemalige Topmodel-Kandidatin Jacqueline Thießen die Schauspieler coachte.

„Wir haben uns gefragt, ob der Name ‚Topmodel‘ zieht“, gab Margrit Dürr bei der Generalprobe am Freitag zu. Die Frage erübrigte sich schnell: Die Premiere am 15. Dezember und alle Schulvorstellungen sind schon ausgebucht. Das ist nicht selbstverständlich, denn Jugendliche sind besonders schwierig für Produktionen mit klassischer Musik zu begeistern.

„Viele Politiker würden sich wünschen, unsere Mittel zu haben“, sagt Dürr. „Mit Musik können wir Fragen stellen, ohne sie gleich beantworten zu müssen.“ Die Kunst, Fragen zu stellen, hat die Taschenoper schon in vielen Kinderopern unter Beweis gestellt. In der Produktion „Wer bin ich?“ brachte sie beispielsweise philosophische Fragen in den Kindergarten. Sie wagte sich an Wagner-Stoffe wie „Rheingold“, und mit der „Küchenoper“ funktionierten die Künstler Küchengeräte zu Musikinstrumenten um und besuchten Kindergärten.

„Topmodel – Eine Operettenshow“ ist im Jungen Studio des Theaters Lübeck zu sehen, mit dem die Taschenoper kooperiert. Für die Finanzierung ist sie auf Sponsoren angewiesen: Possehl-, Gemeinnützige Sparkassen- und die Margot und Jürgen Wessel-Stiftung, die Friedrich Bluhme und Else Jebsen- und die Michael Haukohl-Stiftung sowie der Kiwanis Club Lübeck-Hanse gaben zusammen 30 000 Euro, vom Land kamen 16 000 Euro dazu.

Friederike Grabitz

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