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20:39 18.08.2017

Die 24-jährige Lübeckerin Aleks Beese stellt sich heute Abend in der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ dem Hindernisparcours. Im LN-Interview verrät sie, wie sie sich auf ihren großen Moment im Fernsehen vorbereitet hat.

Aleks Beese kam 2005 nach Deutschland, um Fußball-Profi zu werden. Die Sportmanagerin betreibt das Fitness-Unternehmen „LeXxFitness“. Quelle: Foto: Rtl

Worum geht es bei der Show Ninja Warrior Germany?

Aleks Beese: Es geht darum, dass man den härtesten Parcours der Welt in einer möglichst guten Zeit bezwingen möchte und dann am besten die 200000 Euro Preisgeld mitnimmt.

Wie bist Du denn darauf gekommen, bei so einer außergewöhnlichen Show mitzumachen?

Ich habe mir über die letzten Jahre Ziele gesetzt, unter anderem auch am Triathlon teilzunehmen. Das habe ich mittlerweile gemacht. Und die „Ninja Warrior“-Show war meine nächste Herausforderung, um über mich hinauszuwachsen.

Was motiviert Dich denn, nicht aufzugeben?

Mich haben auf jeden Fall die anderen Mädels motiviert, die bei der Show mitgemacht haben. Das war eine sehr starke Konkurrenz mit einer Boxmeisterin und der stärksten Frau der Welt im Armdrücken, gegen die ich in meiner Folge antreten musste. Und die zu schlagen, hat mich auf jeden Fall motiviert.

Wie hast du Dich denn auf den „härtesten Parcours des deutschen Fernsehens“ vorbereitet?

Ich habe mich intensiv auf Ninja Warrior vorbereitet. Ich habe acht Wochen vor Beginn der Show angefangen, ein bis zwei Mal am Tag Sport zu machen, ich bin fünf Mal in der Woche klettern gegangen und war laufen und sprinten. Außerdem habe ich versucht, mit meinen Kunden zusammen zu trainieren, das war eine sehr intensive, aber erfolgreiche Vorbereitung.

Vor welcher Station im Parcour hattest Du denn am meisten Angst?

Tatsächlich vor der Himmelsleiter.

Was ist denn eine Himmelsleiter?

Die Himmelsleiter kann man sich so vorstellen, dass man sich mit Hilfe einer Metallstange an einer imaginären Leiter mit Arm- und Griffkraft hochziehen muss.

Wie bist Du auf diesen extremen Fitnesssport gekommen?

Ich habe die letzten fünf Jahre intensives Training betrieben, unter anderem habe ich zehn Jahre Fußball gespielt und musste leider verletzungsbedingt damit aufhören. Danach habe ich überlegt, was mich wirklich fordert und was mich weiterbringt. Und da habe ich den Triathlon für mich entdeckt. Und das nächste Ziel sollte noch größer sein. Nachdem ich letztes Jahr schon die Staffel von Ninja Warrior verfolgt habe, stellte ich fest, dass dies mein nächstes Ziel werden sollte.

Was war denn bisher Dein schönstes Erlebnis der Show?

Das war vor der Show, bevor wir uns dem Parcours gestellt haben. Wir haben uns alle gegenseitig motiviert und uns gesagt, dass wir das alle schaffen werden. Wir haben uns nicht als Konkurrenten gesehen, sondern wirklich als Team. Das fand ich sehr schön.

Wo wir gerade von Motivation sprechen. Wie motivierst Du Dich selbst, bevor du in den Parcours gehst?

Ich habe mich zurückgezogen und habe Musik gehört. Dann habe ich mich entspannt und konzentriert, um alles zu geben.

Was kannst Du Menschen sagen, die auch so fit werden wollen wie Du, aber nicht wissen wie?

Man sollte sich erstmal kleine Ziele setzen und diese immer vor Augen haben. Wenn man die kleinen Ziele erreicht, kann man sehr stolz auf sich sein. Danach setzt man sich dann Ziele, die größer sind. Mit der Zeit erreicht man dann immer größere Ziele – und man kommt immer weiter voran!

Was würdest Du denn mit dem Preisgeld machen?

Das würde ich in mein Fitness-Unternehmen investieren, um meinen Kunden mehr bieten zu können.

Du hast als einzige Frau in der Show bisher die Himmelsleiter erreicht. Was ist das für ein Gefühl?

Ich bin sehr, sehr stolz, das erreicht zu haben.

Interview: Max von Schwartz

Heute Abend stellt sich Aleks Beese in der Show Ninja Warrior Germany der großen Herausforderung, den Hindernisparcours zu bezwingen. Ab 20.15 Uhr präsentieren Frank Buschmann, Jan Köppen und Laura Wontorra die Sendung auf RTL.

Im Fernsehen

Die RTL-Show wird in Deutschland mittlerweile in der zweiten Staffel ausgestrahlt. In neun Folgen versuchen 350 Athleten den laut RTL „härtesten Hindernis-Parcours im deutschen Fernsehen“ in einer möglichst schnellen Zeit zu absolvieren. Dabei müssen die Hindernisse mit Geschick und vor allem Kraft überwunden werden.

Von 50 Teilnehmern qualifizieren sich pro Show die besten acht für das Halbfinale. Am Sonntag, 1. Oktober, treten dann die fünf besten Kandidaten im großen Finale gegeneinander an, um Deutschlands neuer „Ninja Warrior“ zu werden.

LN

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