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Lübeck Buddenbrookhaus: Bund gibt zwei Millionen Euro
Lokales Lübeck Buddenbrookhaus: Bund gibt zwei Millionen Euro
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18:46 08.11.2018
So sieht das neue Buddenbrookhaus aus: Die Finanzierung für die Neugestaltung des Museums steht. Quelle: TMH Architekten
Lübeck

Die Millionen sind da: Die Finanzierung des Buddenbrookhauses steht. Die Neugestaltung des Museums in der Mengstraße kostet 18 Millionen Euro. Davon zahlt das Land 11,2 Millionen Euro. Jetzt hat der Bund überraschend zwei Millionen Euro zugesagt – dieses Geld fehlte noch. Weitere zwei Millionen Euro gibt die Possehl-Stiftung. Die Stadt übernimmt 1,6 Millionen Euro. Die restlichen 1,2 Millionen Euro geben Stifter und Sponsoren. Bis Ende 2018 musste das Geld beisammen sein. Gebaut werden soll ab 2019. Die Eröffnung ist für 2021 geplant.

„Ich freue mich über die Entscheidung“, erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Claudia Schmidtke (CDU), als sie den Geldsegen verkündet. Demnach zahlt der Bund im kommenden Jahr 850 000 Euro, in 2020 weitere 1,3 Millionen Euro. Die Fördergelder würden den großen Beitrag bestätigen, den die Hansestadt für das nationale Kulturerbe leiste, sagt Schmidtke. „Lübecks Anspruch als Weltstadt der Literatur wird das Buddenbrookhaus mit neuem Glanz erstrahlen lassen.“

Die Neugestaltung des Buddenbrookhauses wird schon seit 2011 vorangetrieben. Damals hat die Stadt das Nachbarhaus erwerben können – mithilfe des Bundes. Der gab 300 000 Euro. Seither wird der Umbau geplant. Das neue Buddenbrookhaus wird um das Nachbarhaus erweitert. Die Häuser werden umgebaut, und das Museum erhält eine neue Dauerausstellung. Architektur und Ausstellung sollen eine Einheit bilden. In diesem Jahr startete Wettbewerb. Im März stand das Ergebnis fest: Durchgesetzt hat sich das Lübecker Architekturbüro TMH. Gebaut wird der Entwurf vom Gebäudemanagement der Stadt.

Josephine von Zastrow

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