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Lübeck Lübecks Weltkulturmodelle im Fokus
Lokales Lübeck Lübecks Weltkulturmodelle im Fokus
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20:43 19.05.2014
Marianne Dräger und Autor Eike Lehmann. Quelle: Rüdiger Jacob
Lübeck

Für Touristen sind sie beliebte Fotomotive, Stadtführer nutzen sie oft und gerne als hilfreiche Anlaufstellen. Jetzt ist in einem Buch beschrieben, wie die zwölf Modelle von historischen Lübecker Bauten entstanden sind, und was die Originale einst bedeuteten. Hans-Jürgen Sperling vom Verlag Schmidt-Römhild hat das 94 Seiten starke und von Prof. Eike Lehmann geschriebene Werk „Hansestadt Lübeck — Weltkulturgut in Modellen“ jetzt vorgestellt.

Reichlich bebildert mit aktuellen Fotos und vielen historischen und farbigen Karten, Ansichts- und Grundrisszeichnungen gibt das gebundene Buch einen Einblick in die Schaffung der zwölf Modelle, die bereits seit Jahren in Glasvitrinen aufgestellt sind. Die Modelle befinden sich jeweils in der Nähe der jeweiligen Bauten oder deren ehemaligen Standorten. Unter dem Projektnamen „Zeitpunkte“

entstanden in den Jahren 1998 bis 2003 zahlreiche Modellnachbauten von Gebäuden, die einst Lübecks Stadtbild prägten. Das damalige Arbeitsamt Lübeck förderte das Projekt im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Dessen Ex-Leiter, Norbert Hahn, sagte bei der Buchvorstellung: „Die Arbeiten der Jugendlichen zählen heute zu den nachhaltigen Werken in der Stadt.“ Alle Modelle werden von der Gesellschaft Weltkulturgut Hansestadt Lübeck, dessen Vorsitzender Eike Lehmann ist, betreut und gewartet. Derzeit plant die Weltkulturgut-Gesellschaft, die Glasvitrinen mit QR-Codes auszustatten und Din-A-4-große Flyer zu erstellen.

Verleger und Autor freuen sich über einen „gelungenen Beitrag für den Hansetag.“ Sperling: „Es ist ein Geschichtsbuch, ein ausgesprochenes Lehrbuch.“ Eines, das sorgfältig recherchierte Erklärungen über das innere, das mittlere, das erste äußere und das zweite Holstentor liefert. Oder das Haus der Schiffergesellschaft unter die Lupe nimmt. Ein Buch, das auch den Hafen — laut Lehmann einst und heute Herzstück Lübecks und Quelle des Wohlstands — mit seinen Stadtmauern beleuchtet.

Das Zustandekommen des Buchprojekts wurde maßgeblich von der Marianne Dräger Stiftung unterstützt. Das Werk kostet 19,80 Euro und ist ab sofort beim Verlag sowie in Buchhandlungen erhältlich.

jac

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