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Lübeck „Marina“ unter neuen Segeln
Lokales Lübeck „Marina“ unter neuen Segeln
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22:24 05.04.2014
Freuen sich auf viele Gäste während einer hoffentlich guten Saison: Matthias Kroll (l.) und Stefan Hogreve. Fotos (2): Sabine Risch

Frischer Wind weht im Restaurant „Marina“ des Lübecker Yacht Clubs (LYC): Der aus Mölln stammende Gastronom Matthias Kroll und Stefan Hogrefe vom Restaurant „Fisherman‘s“ an der Kaiserbrücke betreiben seit kurzer Zeit gemeinsam das Restaurant direkt an der Trave-Promenade. „Ein toller Standort“, sagt Hogrefe, dessen Familie bereits seit 35 Jahren mit Fisch und Fischgerichten in Travemünde ansässig ist.

Anfang März waren die Pläne, einen Gosch-Imbiss auf dem Gelände des LYC anzusiedeln (die LN berichteten), kurz vor der Vertragsunterzeichnung gescheitert. Mangelnde Planungssicherheit führte Unternehmer Jürgen Gosch als Grund für die Absage an.

Dass jetzt neue Betreiber eingezogen sind, habe nichts mit Gosch zu tun, versichert LYC-Vorsitzender Dierk Faust. „Für uns ändert sich nichts, Pächter bleibt, wie seit 2007, Uwe Bergmann.“ Der ist zwar kein Gastronom, sondern Inhaber einer großen Hamburger Event- Agentur, die unter anderem fürs Landprogramm der Travemünder Woche und fürs Duckstein-Festival verantwortlich zeichnet. Aber auch bisher hatte er die Gaststätte nicht selbst betrieben. Bergmann habe neue Betreiber gesucht, und da er und Matthias Kroll sich schon lange kannten, habe man für den tollen Standort eine Gastro-GbR gegründet, erklärt Hogrefe. Wichtig ist ihnen, dass stets ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort sei. „Sonst kann man ein solches Restaurant nicht vernünftig führen“, sagt Kroll.

Beide wollen gut mit dem LYC zusammenarbeiten, betonen aber, dass das Restaurant mit der schönen Terrasse zur Trave-Promenade kein Clubhaus sei, sondern „offen für jeden“. Auf der Karte des „Marina“

stehen internationale und regionale Gerichte, es gibt hausgebackenen Kuchen, täglich wechselnden Mittagstisch und in der Hauptsaison auch Frühstück. Im Mittelpunkt steht jedoch Fisch: „Wir wollen zeigen, dass nicht nur Gosch Fisch zubereiten kann“, sagt Hogrefe. Neu: Der mobile Pavillon, den er einst im Fischereihafen stehen hatte, ist jetzt — versehen mit einem neuen Anstrich — im Außenbereich des „Marina“ wieder aufgebaut worden. Hier sollen in lockerer Atmosphäre nette Kleinigkeiten wie Scampi, dazu ein Glas Hauswein oder ein Aperol, über den Tresen gehen. Spätestens Ostern soll er in Betrieb genommen werden.

Kroll und Hogrefe hoffen, „dass wir den Lübecker Yacht Club von unserem Konzept überzeugen können“. Denn ihr Vertrag ist befristet. Dierk Faust jedenfalls wünscht „den neuen Betreibern alles erdenklich Gute“.

sr

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