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21:44 09.09.2016
Kommt es dann zu Verspätungen, die der Stadtverkehr zu vertreten hat, hat der Fahrgast das Recht auf eine Erstattung des Fahrpreises. Quelle: Wolfgang Maxwitat

Mit dieser Sofortmaßnahme reagiert das Verkehrsunternehmen auf die verlängerten Wartezeiten für Fahrgäste der zwischen dem Priwall und Travemünde verkehrenden Fähren. Über 90 Minuten langes Warten auf eine Überfahrt verärgerte in den letzten Wochen zahlreiche Anwohner und Urlauber (die LN berichteten).

Gestern erklärte sich die Geschäftsführung gegenüber dem Aufsichtsrat. Einer Pressemitteilung des Stadtverkehrs zufolge war es im August lediglich an zwei bis drei Tagen zu Engpässen der Fahrzeugbeförderung gekommen, an denen nur eine der zwei Fähren fuhr. „Nicht akzeptabel“ sei für den Aufsichtsrat, dass Kunden an 22 Tagen längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, da das Kassierpersonal teilweise gefehlt habe. Stadtverkehr-Geschäftsführer Willi Nibbe erklärte auf der Sitzung, es handle sich bei dem erwähnten Zeitraum um „eine Ausnahmesituation“, ein strukturelles Problem bestehe nicht. In den vergangen Jahren habe der Stadtverkehr auf eine permanente Aus- und Weiterbildung des Personals gesetzt. Bis Ende Oktober soll die Ausbildung von drei weiteren Fährführern vollendet werden. Als weitere Maßnahmen wolle das Verkehrsunternehmen nun den bedarfsgerechten Personaleinsatz im Sommer und Winter stärker in den Fokus nehmen. Auch digitale Systeme zur Beschleunigung der Abfertigung sind geplant.

Langfristig soll zudem ein Qualitätsversprechen ausgearbeitet werden, das ab dem 1. Januar 2017 eingelöst werden soll. Kommt es dann zu Verspätungen, die der Stadtverkehr zu vertreten hat, hat der Fahrgast das Recht auf eine Erstattung des Fahrpreises.

 cb

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