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Lübeck Mehr Schutz fürs Travetal
Lokales Lübeck Mehr Schutz fürs Travetal
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21:15 18.03.2016

Fischotter und Teichfledermäuse sind hier zu Hause, Erlen- und Eschenwälder bieten einen vielfältigen Lebensraum: das Travetal. Es beginnt am Auslauf des Wardersees im Kreis Segeberg und reicht bis zum Lübecker Wallhafen.

Landschaftspflegerin Wiebke Sach erläuterte die Pläne ihres Verbandes. Quelle: Elisabeth Riedel

Etwa fünf Prozent des insgesamt 1280 Hektar großen Travetals gehören zu Lübeck. Etwa 70 private Eigentümer besitzen Grundstücke auf dem ernannten Gebiet. Diese hat Wiebke Sach vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) jetzt über die Auswirkungen des Schutzstatus informiert, den das Travetal als Teil des Schutzgebietssystems Natura 2000 genießt. Weil nämlich auch die Europäische Union (EU) diese Landschaft als schützenswert erachtet, ist sie in das länderübergreifende Netz von Schutzgebieten aufgenommen worden. Dadurch sollen gefährdete wildlebende heimische Pflanzen- und Tierarten und ihre natürlichen Lebensräume erhalten werden. Maßgeblich dafür ist die sogenannte Richtlinie des Fauna-Flora-Habitats (FFH).

„Für die Eigentümer bedeutet das erstmal gar nichts“, sagte Sach. Es gelte, die Lebensumstände der Arten nicht zu beeinträchtigen oder zu verschlechtern. „Dazu verpflichten sich die Mitgliedstaaten der EU und somit auch die deutschen Bundesländer, die nötigen Erhaltungsmaßnahmen festzulegen.“ Das geschehe mit dem von Sach erstellten Managementplan für das FFH-Gebiet Travetal. Das DVL wolle dabei mit möglichst viel Transparenz vorgehen, sagte Sach. „Wir wollen auf Basis von freiwilligen Nutzungsvereinbarungen die Umsetzung der Maßnahmen erreichen.“ Bis Ende des Jahres soll der Managementplan für das Travetal fertiggestellt sein. Sach beruhigte die Grundstückseigentümer: „Für den Raum Lübeck werden kaum Veränderungen anstehen.“

Von er

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