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20:16 02.04.2016
Frühstück: Silke Eickhoff (v. l.), Gerd Senkspiel, Karen Meyer-Rebentisch, Hans-Jürgen Steen, Christopher Steckkönig, Jörg Senkspiel, Michael Winckelmann, Eveline Hojenski und Constanze Oldendorf. Quelle: SR

Reger Austausch in der Bio-Konditorei „Gaumenfreude“ von Silke Eickhoff: Nachdem die LN im Februar im Rahmen der Serie „Mein Viertel, mein Zuhause“

über das Gebiet rund um den Hansering berichtet hatten, stand gestern das Leserfrühstück mit dem stellvertretenden Lokalchef Christopher Steckkönig (44) an.

Ein freudiges „Hallo!“ gab es gleich zu Beginn, denn einige der Frühstücksteilnehmer kennen sich seit vielen Jahren. Jörg Senkspiel (67), langjähriger Leiter der Holstentor-Gemeinschaftsschule, ist ebenso „alter“ ESC-Hansa-Kicker wie Koasters-Chef Michael Winckelmann (67), der fast sein ganzes Leben am Hansering gewohnt hat, oder Hans-Jürgen Steen (59). Auch die 80-jährige Eveline Hojenski, die seit 1960 im Hochhaus Hansering/Dornestraße wohnt, ist bestens bekannt. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Stadtteilhaus und beim Runden Tisch.

Dort bringt sich auch Pastorin Constanze Oldendorf (53) ein. Ihr Urteil: „Der runde Tisch funktioniert sehr gut.“

Doch es ist nicht alles im Lot: Seit Jahren warten Bewohner des Viertels darauf, dass die „Trave“ in der Stettiner und Märkischen Straße, wo durch Abriss Hunderte Wohnungen wegfielen, endlich neu baut. „Die Leute fehlen hier im Viertel, für die Geschäfte ist das schlecht“, sagte Eveline Hojenski, die auch das Problem ansprach, dass Menschen mit Gehbehinderung kaum eine Chance hätten, den Hansering sicher zu überqueren. Probleme in einem Kleingartenverein und das Thema Radfahrer/Autofahrer sprach Historikerin Karen Meyer- Rebentisch (52) an, die seit 20 Jahren im Stadtteil lebt. Aber:

„Die Lebensqualität im Viertel ist hoch.“

Steckkönig erklärte den Frühstücksteilnehmern die neue Blattstruktur der Lübecker Nachrichten. Der Umfang der Lokalausgaben blieb dabei gewahrt, die lokale und regionale Kultur hat noch mehr Platz in einem eigenen Zeitungsbuch bekommen. Das neue Sonntag-Magazin werde von vielen Lesern als gelungene Ergänzung der Tagesberichterstattung wahrgenommen. Regionale Inhalte wie etwa die Heimatseite ergänzen jetzt den Lokalteil. So wichtig Kontinuität im lokalen Journalismus sei: Die Freude an Experimenten belebt auch für die Lübecker LN-Redaktion immer wieder das Blatt und den Austausch mit ihren Leserinnen und Lesern. Für sie habe man immer ein offenes Ohr. „Wenn wir Fehler machen, wenn Sie Anregungen für uns haben: Rufen Sie an!“

Trotz aller kritischen Fragen zur Altersangabe in LN-Berichten, zum Archiv und zu Rechtschreibfehlern: Es gibt den Austausch zwischen Redaktion und Lesern. Jörg Senkspiel bewertet es als „sehr positiv, dass vertrauliche Informationen auch vertraulich bleiben“, Pastorin Constanze Oldendorf freut sich darüber, „dass dann, wenn unser ,Wort zum Sonntag‘ im Blatt ist, gleich 20 Leute mehr in den Gottesdienst kommen“. Bei Kaffee oder Tee und Brötchen kamen viele Themen aus dem Stadtteil zur Sprache — die die LN aufgreifen werden.

Von sr

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