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Lübeck Messerattacke: 28-Jähriger erleidet Bauchverletzungen
Lokales Lübeck Messerattacke: 28-Jähriger erleidet Bauchverletzungen
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22:01 25.04.2016
In einem Lokal in Moisling kam es am Sonnabend zu einer Messerattacke: Zwei Männer griffen dabei einen 31-Jährigen an. Quelle: Holger Kröger
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Innenstadt/Moisling

Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in der Innenstadt. Laut Polizei kam es gegen 2 Uhr in einem Lokal in der Beckergrube zu einem Streit zwischen zwei Männern.

„Es gab Hinweise, dass einer der Tatverdächtigen im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein sollte.“Stefan Muhtz, Polizei Lübeck

Dabei stach ein 38-jähriger Mann mit einem sogenannten Einhandmesser auf sein Gegenüber, einen 28-jährigen Lübecker, ein. Dieser wurde bei dem Angriff schwer verletzt und mit Bauchverletzungen in eine Lübecker Klinik eingeliefert. Laut Polizei befindet sich der Mann zurzeit aber nicht in Lebensgefahr.

Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch unklar, laut Polizei stand der 38-Jährige während des Angriffs unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde später eine Blutprobe entnommen. Die Tatwaffe, ein Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern, konnten Polizeibeamte bei der Durchsuchung der Gaststätte sicherstellen.

Der Tatverdächtige wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck zunächst wieder entlassen.

Zu einer zweiten Messerattacke kam es dann wenige Stunden später, um 16.20 Uhr in einer Gaststätte in Moisling. Ein 31-jähriger Lübecker hielt sich in dem Lokal auf, als plötzlich zwei Männer die Gaststätte betraten. Einer der beiden, ein 43-Jähriger, ging sofort aggressiv auf den 31-Jährigen zu und stach dreimal auf sein Gegenüber ein. Der 31-Jährige wurde dabei an der Stirn verletzt.

Der zweite Täter, ein 35-jähriger Lübecker, schlug zudem mehrfach auf das Opfer ein, das sich massiv gegen die Schläge gewehrt haben soll. Anschließend verließen die beiden Täter die Gaststätte. Der 31-Jährige wurde erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. In Lebensgefahr habe sich der Lübecker laut Polizei jedoch nicht befunden.

Die beiden Tatverdächtigen, die sich bei dem Vorfall ebenfalls verletzt haben sollen, wurden von der Polizei ermittelt und vorläufig festgenommen. Außerdem wurde die Wohnung des 43-Jährigen durchsucht. „Es lagen Hinweise vor, dass er im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein sollte“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Die Beamten konnten daraufhin in der Wohnung des Mannes eine Schreckschusswaffe sowie diverse PC-Geräte und Kosmetika beschlagnahmen. Muhtz: „Es wird angenommen, dass es sich hierbei möglicherweise um Diebesgut handelt.“

Außerdem wurden bei der Durchsuchung Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich sowie illegale Böller und illegale Drogen gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Tatverdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Laut Opfer soll ein vorausgegangener Streit Grund für die Messerattacke gewesen sein.

Von Katrin Diederichs

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