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Lübeck Ministerin besucht Modellschule
Lokales Lübeck Ministerin besucht Modellschule
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21:32 04.10.2016
An der Paul-Klee-Grundschule im Hochschulstadtteil wird mit digitalen Medien unterrichtet. Quelle: Thorsten Wulff

111 Schulen aus dem ganzen Land haben sich in der ersten Runde um den Titel einer Modellschule für digitales Lernen beworben. Die Paul-Klee-Schule in St. Jürgen, eine Grundschule an zwei Standorten mit zusammen 455 Schülern und 27 Lehrern, nahm teil und wurde ausgewählt. Seit vergangenem Jahr ist die Einrichtung eine von 20 Modellschulen für digitales Lernen. Die Kieler Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) überzeugte sich jetzt bei einem Unterrichtsbesuch, dass die Schule den Titel zu recht trägt.

„Wir wollen, dass digitales Lernen irgendwann Standard an unseren Schulen ist“, erklärte Ernst. An der Paul-Klee-Schule konnte die Ministerin feststellen, dass „es gar kein Problem ist, in den ersten Klassen damit zu beginnen.“ Digitales Lernen umfasst den Einsatz von mobilen Endgeräten im Unterricht, die Nutzung von Whiteboards statt Klassentafel, die Ausrüstung von Klassenzimmern mit festinstallierten Computern und vor allem auch das Training für den sicheren Umgang mit dem Internet. „Wir haben insgesamt 26 Laptops und zwei festinstallierte Rechner in jedem Klassenzimmer“, schilderte Schulleiterin Maren Blackert die aktuelle technische Ausrüstung. Trotzdem sitzen die Schüler nicht unentwegt an Handys und Laptops. Gelernt wird weiterhin aus Büchern und geschrieben noch mit der Hand.

Beworben hat sich die Grundschule, um an eine bessere Ausstattung heranzukommen. Vorher nutzte die Paul-Klee-Schule gebrauchte und gespendete Computer. Als Modellschule konnte sie 26 Laptops anschaffen. 300 000 Euro hat Bildungsministerin Ernst allen Modellschulen zur Verfügung gestellt. 2017 werden 500000 Euro verteilt. Nach den Herbstferien beginnt eine neue Ausschreibung.

Ziel dieser Modellschulen ist, dass Kinder einen umfassenden Einblick in Systeme, Chancen und Risiken erhalten. „Wir haben einen Bildungsauftrag“, sagte Ernst. Die technische Ausstattung sei letzten Endes Sache des Schulträgers. Viele Pennäler in weiterführenden Schulen hätten von Hause aus Geräte zur Verfügung. Die Ministerin: „Die Ausstattung mit Geräten ist in den Schulen fast kein Thema.“

dor

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