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Lübeck Mit Brett und Schlagstock: Zwei Schlägereien am Zob
Lokales Lübeck Mit Brett und Schlagstock: Zwei Schlägereien am Zob
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10:05 31.07.2018
Immer wieder Ärger am Lübecker Zob: Am Wochenende ist es dort wieder zu Schlägereien mit mehreren Beteiligten gekommen.  Quelle: dpa
St. Lorenz Nord

Die erste Schlägerei ereignete sich am Freitag. Zehn Personen sollen nach Angaben der Polizei daran beteiligt gewesen sein. Die Polizei konnte vier Beteiligte feststellen und ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, da auch ein Holzbrett mit zwei Holznägeln eingesetzt wurde, das die Beamten sicherstellten.

Gegen 00.30 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei Anrufe, dass sich eine Gruppe von zehn Beteiligten im Bereich des Zob schlagen würde. Beim Eintreffen der Streifenwagen flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen. "Vier Tatverdächtige, gleichzeitig auch Geschädigte, mit aktuellem Migrationshintergrund und Wohnsitz in Lübeck konnten ermittelt werden", sagte ein Polizeisprecher.

Holzbrett mit Nägeln als Waffe

Ein weiterer Tatverdächtigter soll ein Holzbrett mit zwei sichtbaren Nägeln als Schlagwerkzeug benutzt haben. Dieser Mann flüchtete in unbekannte Richtung. Er soll zur Tatzeit ein khakifarbenes Shirt getragen haben. Das Brett konnte sichergestellt werden.

Gegenüber der Polizei waren die Beteiligten nicht Willens konkretisierende Angaben zu machen. Es konnte zum jetzigen Zeitpunkt ermittelt werden, dass es offenbar zuvor bereits zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen war. Die Polizei ermittelt weiter. Zeugenhinweise erbittet das 2. Polizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 0451-1310. Insgesamt wurden in diesem Fall fünf Streifenwagen eingesetzt.

Zweite Schlägerei am Sonnabendmorgen

Auch am Sonnabendmorgen kam es zu einer größeren Auseinandersetzung im Bereich des Lübecker Zob. Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei meldete gegen 1.30 Uhr eine Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten. Dabei wurden offenbar ein Teleskopschlagstock sowie ein abgebrochener Flaschenhals genutzt. Die Lübecker Polizei setzte elf Streifenwagen ein.

Die Hintergründe zu der Tat und der Ablauf sind noch nicht abschließend geklärt. Ein etwa 25-jähriger, schlanker, rund 175 cm großer Mann mit einem dunkelblauen Shirt setzte offenbar einen Teleskopschlagstock ein. Er konnte vom Tatort fliehen. Ein weiterer 20-jähriger Tatverdächtiger aus dem Irak und in Lübeck wohnend konnte ebenfalls ermittelt werden. Von vier weiteren Tatbeteiligten sind zurzeit Vornamen und/oder Handynummern bekannt. Sie werden sich hinsichtlich einer gefährlichen Körperverletzung verantworten müssen.

Drei Geschädigte sind der Polizei bekannt. Sie wurden durch die Schlägerei verletzt. Hinweise zu diesem Sachverhalt bitte auch an das 2. Polizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 0451-1310.

LN

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