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Lübeck Mit Praxislösungen zum Stifterpreis
Lokales Lübeck Mit Praxislösungen zum Stifterpreis
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21:16 13.07.2016

Drei Monate lang haben sie neben Ausbildung und Schule geschuftet, was das Zeug hält. Nun werden Hanna Plögemaker und Marisa Brandt, die beiden Schülerinnen der Friedrich-List- Schule, dafür belohnt: Sie sind die Gewinnerinnen des Stifterpreises für Betriebswirtschaftslehre in der Praxis. Bereits zum sechsten Mal prämierte die Schule jetzt Arbeiten zu einem betriebswirtschaftlichen Praxisproblem.

Stolz auf den Stifterpreis: die Gewinnerinnen Marisa Brandt (l.) und Hanna Plögemaker. Quelle: Riedel

Die beiden 20-Jährigen absolvieren die Ausbildung zur Industriekauffrau bei Dräger. Die Zweitplatzierte Hanna Plögemaker hatte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen die Idee entwickelt, ein Zentrallager für Büromaterial zu schaffen. Was sie in den vergangenen Monaten erarbeitet hat, kann sich sehen lassen. „Über 200000 Euro Einsparpotenzial wäre mit meiner vorgeschlagenen Lösung möglich“, sagt Plögemaker. Ob ihre Ansätze in Zukunft bei Dräger umgesetzt werden, werde derzeit diskutiert. „Es ist ein richtig gutes Thema gewesen, weil es sehr alltäglich in der Abteilung ist“, findet sie.

Ganz im Gegensatz zu der Themenwahl der Erstplatzierten. Allein der Name von Marisa Brandts Arbeits verrät die Komplexität des Themas: Die Optimierung der Transportabwicklung im Rahmen der internationalen Fertigung von Fluchtkammern bei Dräger Safety. „Das war schon schwierig, sich da hineinzufinden, aber ich hatte tolle Unterstützung von meinem Lehrer Dirk Zacher und von den Mitarbeitern bei Dräger“, sagt sie. Trotzdem habe sie für die Arbeit einige freie Wochenenden opfern müssen. Und das habe sich gelohnt: „Mein Lösungsansatz wird tatsächlich eins zu eins bei Dräger umgesetzt“, freut sich die Auszubildende. „Es ist ein tolles Gefühl, dass ich tatsächlich mit der Arbeit helfen konnte, um Abläufe im Unternehmen zu verbessern.“

Stolz ist auch der Abteilungsleiter Berufsschule, Ernst-Henning Rohland. „Es ist wirklich herausragend, was die beiden Schülerinnen geleistet haben. Es zeigt, wie wertvoll eine duale Ausbildung sein kann.“ Der Preis ist mit 1000 Euro beziehungsweise mit 700 Euro dotiert und wird vom Förderverein der Friedrich-List-Schule gestiftet. Sie ist eine der beruflichen Schulen mit verschiedenen Bildungsgängen wirtschaftlicher Prägung.

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