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Lübeck Mit Scherzen gegen die Schmerzen
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20:45 07.12.2017
Unternehmer Marco Fibelkorn (2. v. r.) hat Geld für die Klinik- Clowns gesammelt. Quelle: Foto: Boerger

„Aufgrund des Baubooms der letzten Jahre sind die wirtschaftlichen Erfolge gestiegen“, sagte der Firmeninhaber Marco Fibelkorn. „In diesem Zusammenhang wächst natürlich der Gedanke, sozial tätig zu werden.“ Da liege der Entschluss nahe, den Klinik-Clowns unter die Arme zu greifen.

„Wir versuchen, den Klinikalltag der Kinder durch Humor und Leichtigkeit zu erleichtern“, sagte Berufsclown Gunther Veh alias „Clown Maximum“. Von außen betrachtet würden die Clowns oft als wilde Spaßmacher gesehen. Aber Klinik- Clowns seien im Grunde gute Kumpels. „Insbesondere für Kinder, die für lange Zeit im Krankenhaus behandelt werden, ist unsere Arbeit wichtig.“

Im letzten Jahr feierte der Verein der Klinik-Clowns sein zehnjähriges Jubiläum. „Durch Spenden dieser Art hoffen wir, dass es auch ein weiteres Jahrzehnt so weitergehen wird“, sagte der Leiter der Klinik für Kinder und Jugendmedizin, Prof. Dr. med. Egbert Herting. Denn schließlich gebe es keine Klinik- Clowns auf Rezept. Die Arbeit der Clowns basiere voll und ganz auf Spenden, sagte Herting.

Zusätzlich müsse man bedenken, dass die Kinderklinik kein Ort sei, an dem es nur todtraurig zugehen sollte. Die ganzen Faktoren um das Kind herum spielten eine sehr wichtige Rolle. „Da sind die Klinik-Clowns ein wichtiger Baustein der Klinik für Kinder und Jugendmedizin“, sagte Egbert Herting. „Und schließlich ist Lachen immer noch die beste Medizin.“

Schirmherr der Klinik- Clowns ist Björn Engholm, ehemaliger schleswig-holsteinischer Ministerpräsident (SPD). Ihm zufolge vergesse man immer wieder, dass die Klinik-Clowns ausgebildete Berufclowns seien. „Wir bringen jedes Jahr Spenden zusammen, von denen sechs bis sieben Clowns beschäftigt werden können“, sagte Engholm.

Finanzielle Unterstützung über das ganze Jahr ist somit von übergeordneter Bedeutung. „Wir werden schauen, dass wir auch in Zukunft die Spendenleistung im Lübecker Raum fortführen“, versprach Fibelkorn.

fbo

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