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Lübeck Mit dem I-Team durch die endlosen Weiten des Internets
Lokales Lübeck Mit dem I-Team durch die endlosen Weiten des Internets
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21:16 20.09.2013
Erklären dem Schüler Namil das Internet: Mehmet Kucak (r.) und Tania Carlin. Quelle: Foto: Stein

Hüpfen, Schreien und Fechten mit einem Laptop als Schild: Selten ist das Beibringen des richtigen Umgangs mit dem Internet unterhaltsamer — wenn es nach der Stimmung im Kolosseum geht. Die Schüler der Holstentor-Gemeinschaftsschule schauten dort begeistert dem interaktiven Präventionstheater „Was heißt hier Internet?!“ zu.

Das „I-Team“ von Schauspiel-Schrader verstand es, die Jugendlichen der fünften bis siebten Klasse auf spielerische Weise zu informieren. Mit „Star Trek“-Eröffnungsmusik traten der „Captain“ Mehmet Kucak und seine Schauspielkollegin Tania Carlin mit dem Publikum in die unerforschten Weiten der digitalen Welt ein. Wichtige Themen wie Internetsucht und die Risiken beim Chatten kamen dabei ebenso zur Sprache wie der richtige Umgang mit der enormen Datenflut. „Es gibt zwar Millionen Videos auf Youtube, aber ich entscheide, was ich mir angucke“, erklärte Mehmet Kucak.

Das Projekt entstand als Zusammenarbeit des Jugendamtes mit dem Schulrat der Hansestadt sowie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. „Das Internet spielt eine immer größere Rolle“, meinte Annette Eickhölter (58) vom Kinder- und Jugendschutz. „Die Jugendlichen sollen lernen, sicher und mit Spaß mit den Medien umzugehen.“

An diesem Tag fanden insgesamt drei Veranstaltungen für verschiedene Schulen statt. Die Publikumsbeteiligung kam dabei nicht zu kurz. Der zwölfjährige Namil Szczepanske durfte in einem Countdown nicht nur seine Klassenkameraden mit dem Internet „verbinden“, sondern auch Quizfragen über Themen wie Cybermobbing beantworten. Sein Gewinn vom I-Team: ein „I“, also ein Hühnerei. „Ich wusste das meiste schon, fand es aber trotzdem sehr lustig“, so Namil. Am Schluss gab es noch eine Fragerunde. „Sie reden sehr offen über die Themen“, findet Seyma Ataolur (13). „Ich weiß jetzt, dass ich nicht jede Freundschaftsanfrage auf Facebook annehmen soll.“

mar

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