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Lübeck Modernes Wohnen für Senioren
Lokales Lübeck Modernes Wohnen für Senioren
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20:30 20.03.2017
So soll der Neubau aussehen: Thomas Fürst (v. l.), Thomas Bender und Thomas Wendt präsentieren die Wohnanlage. Quelle: Fotos: Dresing, Lintschnig, Burow

Über viele Jahrzehnte war sie eine Institution an der Grenze zu Ostholstein – die Gaststätte „Zum Landgraben“. Doch seit Frühjahr 2015 stand das Gebäude leer, vor rund drei Wochen wurde es abgerissen. Auf dem 1560 Quadratmeter großen Grundstück entsteht nun eine Wohnanlage mit 23 Eigentumswohnungen.

An der Gemeindegrenze zu Stockelsdorf, wo früher die Gaststätte „Zum Landgraben“ stand, entsteht eine neue Wohnanlage – 23 Eigentumswohnungen können ab 2018 bezogen werden.

Damit verschwindet ein brachliegendes Grundstück aus dem Stadtbild. Das Besondere am Neubauprojekt: Das Bauvorhaben geschieht in Kooperation mit der Vorwerker Diakonie. Ihr Konzept „Wohnen mit Service“ soll hier Anwendung finden. Ziel sei dabei, dass Senioren so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben können – auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit, erklärt Thomas Fürst von der Vorwerker Diakonie. Auf dem Grundstück Krempelsdorfer Allee 82-84, unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Stockelsdorf, baut die R&N Baugesellschaft aus Bad Schwartau. Die geplante Investitionssumme beläuft sich auf vier Millionen Euro. Vermittelt und verkauft wurde das Grundstück durch die Lübecker Immobilienfirma Wendt & Company.

„Die Wohnanlage wird sich hervorragend ins Ortsbild einfügen“, sagt Geschäftsführer Thomas Wendt. „Mit klarer Architektur, modernen Formen und großen Fensterflächen, die für viel Licht und sonnige Räume sorgen.“ Gleichzeitig habe die Immobilienfirma die Vorwerker Diakonie mit ins Boot geholt. „Der Bauträger fand die Idee sofort sympathisch“, ergänzt Makler Thomas Bender.

Die 23 Eigentumswohnungen sind zwischen 35 und 73 Quadratmeter groß und mit modernen Küchen ausgestattet. Zudem haben sie Balkone beziehungsweise Loggien, dreiseitig geschlossene Räume, die ins Gebäude eingeschnitten sind. „Die Wärmeversorgung der Wohnanlage erfolgt unter ökologischen Gesichtspunkten über eine moderne und energiebewusste Kraftwärmekopplungsanlage im Keller“, erklärt Bender.

Die Gaststätte „Zum Landgraben“ war an der Grenze zu Stockelsdorf das letzte Haus auf Lübecker Boden. Es war ein Familienbetrieb, der bereits in der vierten Generation geführt wurde. Doch im März 2015 war für das Wirtsehepaar Renate und Wilfried Evers Schluss: Aus gesundheitlichen Gründen haben sie sich in den Ruhestand verabschiedet. Die Gaststätte war über Jahrzehnte Heimat vieler Vereine.

Die Fertigstellung der barrierefreien Wohnanlage mit 13 Autostellplätzen soll im Sommer 2018 erfolgen. Dann können die ersten Senioren einziehen. „Zu unseren Service-Leistungen gehört, dass in akuten Situationen Hilfe über das Notrufsystem gerufen werden kann“, erklärt Thomas Fürst. Sechs Wohnanlagen werden von der Diakonie bereits nach diesem Konzept betreut.

Kaufinteressenten von Eigentumswohnungen können sich bei der Wendt & Company GmbH per E-Mail an info@wendt-company.de oder per Telefon unter 0170/9092277 melden.

Bachlauf als Namensgeber

Im März 2015 war Schluss für die Traditionsgaststätte „Zum Landgraben“ – nach rund 120 Jahren. Wirt Wilfried Evers hatte das Lokal in der vierten Generation geführt. Schon sein Urgroßvater, Großvater und Vater standen hier hinter dem Tresen und zapften Bier. Gemeinsam mit seiner Frau Renate hatte er die Gaststätte 1988 übernommen. Nach 27 Jahren hat die Gesundheit nicht mehr mitgespielt.

16 Vereine sind dem Wirtsehepaar treu geblieben. Von der Fahrenkruger Speeldeel bis zur Fackenburger Liedertafel von 1883 kamen sie zuletzt regelmäßig in den Festsaal. Benannt war die Gaststätte nach dem Fackenburger Landgraben. Er ist ein rund vier Kilometer langer Bachlauf, der die Großgemeinde Stockelsdorf und die Hansestadt Lübeck trennt.

Jan Dresing

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