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Lübeck Mörderjagd auf der Freilichtbühne
Lokales Lübeck Mörderjagd auf der Freilichtbühne
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18:14 30.07.2016
Wer ist „Jack the Ripper“?, fragt sich Okan Sen (Mitte) in der Rolle „George Lusk“ auf der Freilichtbühne. Quelle: Wolfgang Maxwitat

Innenstadt. Welch ein Grusel-Szenario: Brutale Morde geschehen im Londoner East End im Jahr 1888. Der Mann, der sich Jack the Ripper nennt, versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Wer ist das nächste Opfer? Was treibt diesen grausamen Mörder um? Und wer kann diesen Serientäter dingfest machen? Ganz klar – das ist ein Fall für den berühmten Detektiv Sherlock Holmes. Die Geschichte um den berüchtigten Mörder Jack the Ripper hält die Zuschauer bei der Premiere am Freitagabend im Freilichttheater in Atem.

Die Aufregung steht Regisseur Sven W. Pehla, der auch Autor des Stücks ist, kurz vor Beginn ins Gesicht geschrieben. Nervös tippelt er über die Tribüne, ab und zu huscht ein Lächeln über sein Gesicht. „Wir wollen unbedingt an den Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen“, erklärt der 48-Jährige. Die Faszination von dem britischen Killer beschäftige ihn schon seit Jahren, daher seien viele Details im Stück historisch belegt. „Viele Informationen sind aus echten Polizeiberichten zu der Zeit, die Dialoge und die konkrete Geschichte sind aber frei von mir erfunden.“ Als großer Krimi-Fan möchte er das Publikum natürlich mitreißen. „Es ist auf jeden Fall ein Stück zum Mitfiebern und -rätseln, schließlich sind viele falsche Fährten in die Story verstrickt.“ Doch so richtige Gruselstimmung komme während des Stückes nicht auf. „Es soll ja eher ein unterhaltsames Stück sein und zum Teil auch amüsieren“, fasst Marie Sommerfeldt, Geschäftsführerin der Freilichtbühne, zusammen. Außerdem sei es ein Stück, „bei der man als Zuschauer seine Fantasie so richtig aufleben lassen kann.“

Und das gefällt: Zuschauerin Katja Baumhäkel (36) wirkt noch etwas gefesselt nach der Vorstellung. „Ich habe die ganze Zeit mitgeraten und fand die Story echt interessant“, schwärmt sie. Auch ihr Mann René Baumhäkel (35) ist begeistert: „Ich musste zwischendurch richtig lachen. Und auch im Vergleich zum vergangenen Jahr war es wieder ein genauso tolles Erlebnis.“

Lobenswert sei auch die naturbelassene Kulisse in den Wallanlagen, bemerkt Besucherin Hanne Hinz (62). „Leider war das Stück aber sehr abrupt zu Ende.“ Und ihre Begleitung Ann-Kristin Witzke (38) wünscht: „Die Musik hätte zwischendurch noch etwas länger laufen können, die war nämlich schön.“

Weitere Spieltermine sind bis 3. September jeweils freitags und sonnabends um 20.30 Uhr, Einlass ist um 19.30 Uhr. Tickets kann man online bestellen unter www.freilichtbuehne-luebeck.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter Telefon 04194/7564 für 18 Euro. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 20 Euro.

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