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Lübeck Monopoly: Sahnt Lübeck richtig ab?
Lokales Lübeck Monopoly: Sahnt Lübeck richtig ab?
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21:22 02.10.2017
2007 platzierte sich Lübeck auf der gelben Lessingstraße – vor allem mit Hotel eine teure Straße. Quelle: Foto: Felix König
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Lübeck

Der Countdown läuft. Zwei Tage noch, dann stehen die 21 Städte fest, die bei der Monopoly „Edition Deutschland“ einen Platz auf dem Spielbrett ergattern.

Zwei Tage, in denen die Lübecker noch fleißig ihre Hansestadt ganz nach vorne wählen können. Zwei Tage, in denen viel passieren kann. Vergangene Woche sah es nicht so rosig für Lübeck aus. Nur Platz 18, abgeschlagen hinter Kiel und Hamburg. Gestern ließ die Hansestadt dann mit über 6000 Stimmen Kiel hinter sich und belegte Platz sechs, vor Hannover und Bielefeld.

Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) will die Monopoly-Wahl nicht überbewerten, freut sich aber trotzdem über die gute Platzierung: „Vor allem, wenn wir vor Kiel liegen. Natürlich gehört eine Stadt wie Lübeck, die kulturelle Hauptstadt des Nordens, aufs Brett!“. Olivia Kempke vom Lübeck Management wünscht sich die Hansestadt an die Spitze des Rankings: „Der Norden muss vorne vertreten sein. Die Parkstraße wäre doch nett.“ Schließlich habe Lübeck neben dem Holstentor, dem Marzipan und der historischen Altstadt noch einiges mehr zu bieten. Bis zur Parkstraße, also dem zweiten Platz, fehlen Lübeck aber noch etliche Stimmen. Schon den fünften Platz zu toppen, wird schwierig. Freiburg im Breisgau hatte gestern fast doppelt so viele Stimmen wie Lübeck. Unmöglich sei das aber nicht, erklärt Kristin Boxberger. Sie betreut die Monopoly-Abstimmung im Internet. „Mit der richtigen Mobilisierung der Lübecker ist es durchaus denkbar, dass die Stadt sich unter den Top fünf platzieren kann.“

Schon 2007 konnten bei der „Monopoly Deutschland-Abstimmung“ die beliebtesten Städte gewählt werden. Damals belegte Lübeck Platz acht, was auf dem Spielbrett die gelbe Lessingstraße war. Wie auch heute gab es vor zehn Jahren ein spannendes Kopf-an- Kopf-Rennen. Vor allem im Norden ging es hoch her. Mal lagen Hannover und Bremen vorn, dann Hamburg und Lübeck. Sogar Kiel belegte kurzzeitig Platz eins. Mit der Neuauflage der Monopoly „Edition Deutschland“ möchte der Hersteller Fans aus dem ganzen Land erreichen. „Monopoly-Fans haben Spaß an dem Voting“, erklärt Kristin Boxberger. „Sie haben es in der Hand, welche Stadt welche Straße bekommt.“

Gestern war Saarbrücken mit gut 26000 Stimmen Spitzenreiter. Die Stadt gewann schon 2007 die Online-Abstimmung des Spiels „Monopoly Deutschland“ und nahm auf dem Spielbrett den Platz der Schlossallee ein. „Vielleicht schaffen wir es ja noch auf den Thron der Deutschland-Ausgabe, wenn alle Lübecker mitmachen“, hofft Christian Martin Lukas, Geschäftsführer vom Lübeck und Travemünde Marketing. Lukas hat sein Wahlrecht schon genutzt, um für Lübeck abzustimmen. „Es wäre doch grandios, künftig die Spielanweisung zu befolgen, wenn es heißt: Rücke vor bis zur Hansestadt Lübeck!“

Das neue „Monopoly Deutschland“ soll 2018 erscheinen. Bisher haben fast 200000 Monopoly-Fans an dem Online-Ranking teilgenommen und für ihre Stadt gestimmt. Noch bis Donnerstag darf unter www.monopoly-wahl-2017.de im Internet abgestimmt werden.

 Von Saskia Hassink

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