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Lübeck MuK-Kampagne lässt die Stadt leuchten
Lokales Lübeck MuK-Kampagne lässt die Stadt leuchten
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09:17 08.01.2016
Holstentor: Ein klares Bekenntnis zur MuK. Gegen 17 Uhr leuchtet der Kampagnen-Slogan „Lübeck. Liebt. MuK.“ auf der Backsteinfassade. Dazu verteilen Mitarbeiter des Veranstaltungshauses Buttons und Postkarten für eine Unterschriften-Aktion. Quelle: Fotos: Olaf Malzahn
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Innenstadt

In Gelb, Pink und Blau erstrahlte gestern das Holstentor. „Lübeck. Liebt. MuK.“ stand in großen Lettern auf dem Lichtbild geschrieben, das der große Projektor gegen 17 Uhr an die Fassade des Backsteingemäuers warf. Wenig später leuchtete es unter anderem auch auf den Fassaden des Rathauses und des Buddenbrookhauses in bunten Farben. Die Aktion markiert den Beginn der neuen Kampagne der Musik- und Kongresshalle (MuK). Auch heute und morgen sollen noch in den Nachmittagsstunden nach Sonnenuntergang an zentralen Orten in der Hansestadt weitere Gebäude mit dem Slogan angestrahlt werden. Die Konzerthalle will damit die Bürger für das Weiterbestehen des Veranstaltungszentrums mobilisieren.

Ende September musste der Konzertsaal der MuK geschlossen werden. Der Grund war die marode Decke des Raumes. Inzwischen weiß man, dass die Sanierung der gesamten Halle mindestens 22,3 Millionen Euro kosten wird. Ob die Bürgerschaft der Sanierung zustimmen wird, ist noch unklar. Ende Januar will Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) ein Finanzierungskonzept vorlegen.

Bis dahin soll auch die MuK-Kampagne andauern. Nach den Aktionstagen in der Innenstadt werden ab Montag Geschäfte und öffentliche Einrichtungen mit dem Slogan plakatiert, wie MuK-Sprecherin Gesa Lüdeke erklärt: „Ziel ist es, eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen.“ Neben den Licht-Projektionen werden auch Buttons und Postkarten verteilt. „Die Postkarten sind direkt an die Bürgerschaft adressiert“, so die MuK-Sprecherin, „jeder Einzelne ist eingeladen, auf diese Weise seine Unterstützung zu zeigen.“

Die Karten können auf dem Postweg verschickt und direkt in der MuK oder im Rathaus abgegeben werden. „Die MuK ist ein öffentlicher Ort für die Bürger dieser Stadt“, sagt Gesa Lüdeke. „Daher brauchen wir jetzt auch den Rückenwind der Öffentlichkeit.“

Prominente Unterstützung erhielt die Kampagne gestern auch von Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD). „Ich habe schon früh signalisiert, dass ich mich vehement für die Sanierung der MuK einsetzen werde“, so die Stadtpräsidentin. Sie lobt besonders das vielfältige Programm des Veranstaltungshauses. „Daher stellt sich für mich auch nicht die Frage, ob man die MuK abreißen sollte.“

• Wo die Aktion weitergeht , steht auf www.facebook.com/muk.luebeck.

Katrin Diederichs

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