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Lübeck Musik und Spaß in historischer Kulisse
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18:12 15.04.2017

Es ist die Zweitauflage in großer Form: Zehn Bands, zwei Bühnen, Feuershow und Gauklerschule für Kinder, dazu Speis’ und Trank sowie ein historisches Ambiente:

Das richtig große Family Folk Festival im Geschichtserlebnisraum Kücknitz will am Pfingstsonntag, 4. Juni, begeistern.

„Letztes Jahr“, sagt Organisator Jörn Puhle, „gab es viele Wetterkapriolen, so dass weniger Leute als gedacht zum Festival kamen.“ Aber dennoch waren es 420 Gäste, die ebenso zufrieden gewesen seien wie die Bands. Dieses Jahr treten auf dem Gelände komplett andere Bands an. Die wohl bekannteste ist Godewind – die Truppe aus dem hohen Norden, die seit fast vier Jahrzehnten plattdeutsche Lieder präsentiert und erst im Oktober vergangenen Jahres mit einer neuen CD „Wind und Meer“ an den Start ging. Kleiner Tipp für Besucher: Godewind treten bereits am frühen Nachmittag auf.

Die Ostseepiraten – Andreas Klüver und Björn Ortmann – spielen klabautermäßiges Liedgut und lesen mit viel Spaß an der Sache aus ihrem waschechten Travemünder Kinderbuch „Ostseepriaten – Die schwarze Viereinhalb sticht in See". Der Singer und Songwriter Devarrow hingegen kommt aus dem fernen kanadischen Halifax und bringt sowohl Folk, als auch Pop zu Gehör. Devarrow erzählt kleine Geschichten und Erlebnisse rund um die Songs. Sie sind Teil seines Musikerlebens. Mit seiner „One-Man-Band-Show“ kommt er nun zum ersten Mal nach Europa.

Ganz aus der Nähe, nämlich aus Lübeck-Eichholz, kommt das Musikcafé international, ein besonderes Willkommens-Projekt der Tontalente, das das Festival eröffnen wird.

Sie ist die Tochter des Thor und spielt gekonnt mit dem Feuer: Sorina, die das Festival am Abend mit ihrer Feuershow beenden wird. Zuvor allerdings wird sie zweimal Kinder für jeweils eine Stunde in ihre Gauklerschule aufnehmen. Sie verkörpern die Lust an akustischer, handgemachter Musik und bringen Einflüsse aus Mittelaltermusik, Weltmusik, Folk und moderner Musik mit:

Sangesvolk. Ursprünglich aus den USA und aus England kommt das Duo The Wildfires, das inzwischen in Berlin beheimatet ist und einen Mix aus Folk, Pop und Country spielt. Hazel Bell waren der Geheimtipp beim St. Pauli Folk Festival und bringen eine Mischung aus Americana, Folk, Country und Irish Music zu Gehör. Wild sehen die Lübecker MacCabe & Kanaka aus, doch mit ihrer traditionellen maritimen Musik und Folk sorgen sie vor allem für gute Stimmung. Breit und weniger Folk-orientiert ist das Spektrum, das Multitalent Rico Bowen abdeckt: Es reicht von R’n’B über Jazz, Funk, Rock’n’Roll und Country bis hin zum Reggae. In die Beine gehen soll die Mischung aus Balkan, Klezmer, Polka und Ska, die die Tübinger Band Neurutics als „Acoustic Russian Beat“ bezeichnet. Nach eigener Aussage haben sie noch nie vor sitzendem Publikum gespielt – bleibt abzuwarten, wie die unterkühlten Norddeutschen darauf reagieren.

Um Getränke kümmert sich der „Tonfink“, Wild besorgt die „Wilderei“, zudem gibt es Bio-Rind von den Weiden der Stiftung Naturschutz, Vegetarisches von „Kochgefühl“, Waffeln, Kaffee und Kuchen von ehrenamtlichen Helfern.

Organisator Jörn Puhle, der für den technischen Part die Vorwerker Diakonie ins Boot geholt hat, betont: „Es ist ein Benefiz-Festival für unser Großprojekt ,Klosteranlage’.“ Insofern freut er sich über besonders viele Besucher in Kücknitz.“

Sabine Risch

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