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Lübeck Mutter im Wahn erstochen - Gericht verfügt Unterbringung in Psychatrie
Lokales Lübeck Mutter im Wahn erstochen - Gericht verfügt Unterbringung in Psychatrie
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11:26 02.07.2013
Der Eingang von Landgericht und Amtsgericht Lübeck: Im Wahn hatte ein 31-Jähriger im Januar seine Mutter in ihrer Wohnung in Geesthacht erstochen. Quelle: dpa
Lübeck

Er leide an einer paranoiden Schizophrenie. Da seine Einsichtsfähigkeit aufgehoben war, könne er nicht bestraft werden, sagte der Vorsitzende Richter Christian Singelmann. Wegen der Erkrankung gilt der 31-Jährige als gefährlich für die Allgemeinheit.

Nach Feststellung des Gerichtes folgte der 31-Jährige zur Tatzeit im Januar „imperativen inneren Stimmen“. Sie befahlen ihm, seine Mutter in deren Wohnung in Geesthacht (Schleswig-Holstein) umzubringen. Er würgte sie, schlug mit einer Holzlatte auf sie ein und erstach sie mit einer Schere.

Wenige Stunden zuvor hatte der 31-Jährige einer Ärztin von seiner zwanghaften Tötungsabsicht berichtet - sie ließ ihn jedoch gehen. Gegen die Medizinerin ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen fahrlässiger Tötung.

dpa

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